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Olympic und Elfic feiern Cup-Sieg

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Die Vorzeichen für diesen Finaltag in der gros­sen Les-Vernets-Eishalle von Genf sahen den NLA-Leader aus Freiburg in der Favoritenrolle. Cup-Partien kennen aber bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Olympics Gegner Lugano Tigers hatte die Freiburger bereits im vergangenen Januar beim Liga-Cup-Finale an den Rande einer Niederlage gebracht, in der Verlängerung setzten sich die Saanestädter dann doch noch knapp durch.

Von Beginn weg nahm die Defensive beiderseits eine wichtige Rolle ein. So liess man seinem zugeteilten Gegenspieler vorerst ganz wenig Aktionsradius. Das bekam vor allem Dusan Mladjan aufseiten Olympics zu spüren, der in der ersten Halbzeit nie zum Zuge kam und bei aussergewöhnlichen null Punkten stehen blieb, was das grosse Verdienst von Luganos Molteni und von Stockalper war. Aber auch dieser blieb blass und sah seine Wurfversuche immer wieder geblockt oder am Korb abprallen. Dennoch setzten die Tessiner erste Akzente dank Padgett, Molteni und Williams (11:4, 5. Min.). Auch Tristan Carey zeichnete sich als Distanzwerfer aus und hielt den Favoriten damit in Schach.

Mladjan schafft die Wende

Im zweiten Abschnitt pfiffen die Unparteiischen vielleicht etwas gar kleinlich und liessen so kaum zusammenhängende Aktionen zu. Immer wieder kam es zu Freiwürfen. Das Tempo und die «Action» litten, dafür blieb die Spannung erhalten (33:32; 16. Min.). Kurz vor der Pause brachte Slaven Miljanic, der von Trainer Petar Aleksic gegenüber Vinson den Vorzug erhielt, seine Farben mit einem Dreier in Front (38:40; 19.). Eine Vorentscheidung aber wollte vor der Pause keine fallen.

Hier geht’s zum Text zum Erfolg von Elfic.

Auch nach dem Seitenwechsel fand Lugano unter Thibaut Petit besser ins Spiel und hatte immer einen kleinen Vorsprung. Olympics Skorer schienen etwas Ladehemmung zu haben, was Coach Aleksic zu einigen Umstellungen und Wechseln zwang (55:53; 26. Min.). Für einmal aber sah Olympics Dusan Mladjan seine Chance. Ein bisschen mehr Spielraum wurde der Freiburger Nummer 7 zugestanden, und schon bedankte er sich in dieser 26. Spielminute mit seinen ersten Punkten des Spiels, und das gleich durch einen Dreier. In der folgenden Minute liess er gleich noch zwei weitere folgen, was erstens dem Publikum eine Initialzündung gab und zweitens die Weichen auf Sieg für Olympic stellte. Erstmals stieg der Freiburger Vorsprung auf über zehn Punkte an (57:68; 29. Min.). Konnten die Tessiner im Schlussviertel nochmals reagieren?

Schaulaufen Olympics hält an

Im Schlussabschnitt konnte zwar der Tessiner Topskorer Padgett mit zwei Freiwürfen nochmals etwas verkürzen (63:68; 31. Min.), aber zu mehr reichte es an diesem Tag nicht mehr. Zu kollektiv traten die Freiburger auf, zu aggressiv wurde nun verteidigt, zu erfolgreich fielen plötzlich die Wurfversuche aus. Ein brutales 10:0 setzte die Tiger schachmatt (63:80; 34. Min.). Eingeleitet wurde diese Phase durch ein unsportliches Foul von Stockalper an Babacar Touré beim Stande von 63:70. Mit den daraus resultierenden Freiwürfen und dem anschlies­senden Ballbesitz schraubte der spätere Sieger das Skore um vier weitere Zähler in die Höhe.

Die Schlussphase war nur mehr ein Schaulaufen Olympics. Am Ende waren es brutale 20 Punkte Differenz. Damit hatten wohl auch die kühnsten Optimisten nicht rechnen können. Aber Petar Aleksic und sein Team haben einmal mehr gezeigt, dass in dieser Saison das angestrebte Triple immer noch sehr realistisch erscheint.

Olympics achter Cupsieg

Nach dem Liga-Cup holten sich die Freiburger den zweiten verdienten Pokal in dieser Saison. Die Wichtigkeit der Titel nimmt stets zu, hat doch der Ligapokal den kleineren Stellenwert als der Schweizer Cup. Die Krone möchte man sich mit dem Meistertitel dann ebenfalls noch aufsetzen, geht man doch als klarer Favorit in die Playoffs.

Auf Freiburger Seite war man am Samstagabend allerseits überglücklich. So meinte Trainer Petar Aleksic: «Ich bin einfach nur noch glücklich und stolz. Wir haben ein weiteres Ziel erreicht. Es war ein harter Kampf, den wir am Ende klar und verdient für uns entscheiden konnten.» Der MVP der Partie, Babacar Touré, meinte: «Ich bin stolz auf das ganze Team, der Sieg ist eine Kollektivarbeit. Wir haben in der entscheidenden Phase alles richtig gemacht und konnten den Gegner unter Druck setzen und stehen lassen.» Ins gleiche Horn blies auch Chad Timberlake: «Es tut gut, und ich fühle mich als Champion. Im Startviertel mussten wir leiden, konnten dann aber immer besser ins Spiel finden und es am Ende deutlich für uns entscheiden.»

Tessiner Ernüchterung

Auf Tessiner Seite war nach dem verlorenen Final die Ernüchterung gross: «Wir wollten heute gewinnen», sagte Luganos Westher Molteni. «Wir hatten es in der Hand, spielten gut und hielten Olympics Skorer in Schach, bis, ja, bis eben der gefährlichste unter ihnen halt doch zuschlug. Dusans Dreier brachten die Wende.»

Auch Florian Steinmann trauerte einer verpassten Chance nach: «Es tut weh, wenn man am Ende so klar verliert. Aber eben, egal wie gross die Differenz ist, verloren ist verloren. Wir wollten den Sieg, und zur Pause sah es ja eigentlich noch gut aus.» Trainer Thibaut Petit ergänzte: «Wir haben konzentriert und aggressiv begonnen. Im Startviertel gaben wir mehrheitlich den Ton an. Dann aber fand Olympic immer besser ins Spiel und setzte uns unter Druck. Plötzlich ging zu wenig zusammen, und das Loch wurde immer grösser.»

Telegramm

Lugano – Olympic 72:92 (39:42)

Les Vernets, Genf. – 4300 Zuschauer. – SR: Clivaz/Michaelides/Novakovic.

Freiburg Olympic: Touré (25 Punkte), Timberlake (10), Burnatowsky (17), Mladjan (9), Jurkovitz (11), Jaunin (7), Miljanic (7), Mbala (6), Souaré.

Lugano Tigers: Padgett (22), Stockalper (5), Williams (11), Molteni (10), Rambo (4), Carey (17), Steinmann (3), Hollimon.

Bemerkungen: Olympic ohne Vinson (überzählig), Lugano in Bestbesetzung. – Bester Spieler (MVP): Babacar Touré. – 5 Fouls: Carey (37.). – Teilresultate: 25:23; 14:19; 22:26; 11:24.

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