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Olympics heroischer Kampf im 4. Spiel

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Basketball-Play-off-Halbfinal: Olympic gleicht die Serie gegen Lugano zum 2:2 aus

Lugano wollte zu Beginn des Spieles gleich beweisen, dass die Niederlage vom Samstag nur ein kleiner Ausrutscher war. Insbesondere Harold Mrazek legte einen Bombenstart aufs Parkett, machte 10 Punkte zur 12:5-Führung seines Teams. Zudem zeigten sich die Tessiner in der Defensive äusserst aggressiv, was den Freiburgern doch etwelche Mühe bereitete. Trotzdem schloss Olympic wenig später dank Verginellaz um 14:14.

Dénervaud mit Nasenbeinbruch

Schreckenssekunde dann in der 9. Spielminute: Nach einem unbeabsichtigten Zusammenprall mit Washington blieb Olympic-Captain Alain Dénervaud mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Nach ersten Diagnosen zog sich der Freiburger einen Nasenbeinbruch zu, fiel damit zumindest für den Rest dieser Partie aus. Aber auch dieser Schlag ins Genick brachte Olympic nicht aus dem Konzept. Seydoux erfüllte seine Ersatzrolle hervorragend, machte noch vor der Pause neun Zähler. In der 13. Minute ging das Team von Ken Scalabroni gar erstmals in Führung (26:24), welche sie, um es vorwegzunehmen, bis zum Schluss auch nicht mehr abgaben. Angepeitscht vom tollen Publikum sprang für das Heimteam zur Pause eine mehr als verdiente 5-Punkte-Führung heraus.

Lugano schlechter Verlierer

Bis zur 25. Minute konnte Olympic seinen Vorsprung in etwa halten (49:45). Es klingt fast wie ein schlechter Scherz, aber die Klassespieler aus dem Tessin wie Koller, Polite oder Valis traten verunsichert wie eine Juniorenmannschaft auf. Nichts war mehr von der Dominanz der Qualifikationsrunde zu spüren, Ballverluste und unnötige Fouls waren die einzige «Ausbeute» Luganos. Ganz anders die Youngsters von Olympic: Trotz der temporären Absenz vom Slowenen Verginella (4 Fouls), vergrösserte sich der Vorsprung nun kontinuierlich. Bis zur 32. Minute erspielten sich Hamilton, Poole und Co. einen 16-Punkte-Vorsprung. Die Saanestädter zeigten einen enormen Siegeswillen, liessen den Favoriten aus Lugano uralt aussehen. Doch plötzlich begann das Punktepolster zu schmelzen, auch begünstigt durch zahlreiche Fouls der unerfahrenen Jaquier und Seydoux. Drei Minuten vor Ende waren es nur noch 5 Pünktchen – alles schien wieder offen.

21 Sekunden vor der Schlusssirene kam es beinahe noch zum Eklat. Bei einer 84:81-Führung der Freiburger plus Ballbesitz warfen einige unverbesserliche, man muss sagen dumme Zuschauer Getränkedosen aufs Feld. Die Schiedsrichter unterbrachen die Partie unverzüglich, worauf wenig später Lugano die Halle verliess, um dann trotzdem wieder für die letzten Sekunden zu erscheinen. Trotz einem ärgerlichen Foul Wegmanns (Mrazek-Dreier plus Freiwurf) gewann Olympic die Partie letztlich mit 88:84.

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