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Olympics Verteidigung hat versagt

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Knapper, aber wichtiger Sieg für Monthey in Freiburg

Auf Seiten Olympics hatten Alain Dénervaud, welcher im Donnerstag-Training einen Schlag auf ein Knie hatte einstecken müssen, und der leicht an Grippe erkrankte Spielmacher Rodney Hamilton rechtzeitig für das Monthey-Spiel zu ihrer Einsatzfähigkeit zurückgefunden, so dass bei den Freiburgern Kapitän und Steuermann wieder an Bord waren und die Partie mit dem üblichen Fünfer in Angriff genommen werden konnte. Die ersten Spielminuten verliefen sehr ausgeglichen – nach fünf der besagten Zeiteinheiten stand es 11:13. Schwierigkeiten bescherten den Freiburgern bereits in dieser Phase Montheys Neuzuzüge Aleksandar Milosevic und Darryl Hardy, welcher mit dreissig erzielten Punkten zum Topskorer des Spiels wurde.

Unter anderem dank je einem Erfolg aus der Drei-Punkte-Distanz durch Alain Dénervaud und Rodney Hamilton vermochte sich Olympic danach den bisher grössten Vorsprung der Partie herauszuspielen – 21:15 nach acht Spielminuten. Monthey, welches mit dem Sieg in Freiburg einen wichtigen Schritt Richtung Play-offs tut, reagierte jedoch schnell und konnte dank einem zwischenzeitlichen 9:0-Ergebnis das Ruder wieder herumreissen (21:24 nach zehn Spielminuten). Absetzen konnte sich in der Folge jedoch niemand (29:29 nach dreizehn, 35:35 nach sechzehn Spielminuten).

Darryl Hardy nicht zu stoppen

Bei Olympic machte in der ersten Halbzeit in erster Linie Eric Poole die Musik. Durch dessen Engagement im gegnerischen Trapez holten die Saanestädter in wenigen Sekunden wieder eine Führung heraus (40:35 nach achtzehn Spielminuten). Vor dem Seitenwechsel liess Monthey die Freiburger Abwehr jedoch noch das eine oder andere Mal alt aussehen: Florian Doche reüssierte von ausserhalb der Dreier-Linie und Darryl Hardy realisierte allein in der letzten Spielminute sieben Punkte. Zum Glück für Olmypic tat am anderen Ende des Feldes Milan Zivkovic mit zwei beachtenswerten Körben noch etwas für seine bis dahin wenig begeisternde Trefferquote. Zur Halbzeit lagen die Einheimischen so mit 44:46 nur unwesentlich im Rückstand.

Nach der Pause schien der Scalabroni-Fünfer den Dreh gefunden zu haben. Während den ersten fünf Spielminuten nach Wiederaufnahme der Begegnung traf für Monthey einzig noch Darryl Hardy, und dies in einem für die Freiburger akzeptablen Masse. Im Gegensatz dazu liess es Olympic in diesen Momenten im gegnerischen Korb regelrecht hageln: Unter anderem brachte Marko Verginella gleich zwei Dreier unter, und nach 24 Spielminuten lagen die Saanestädter viel versprechend mit 58:49 in Front.

Und wieder ein 0:9

Bis fast zur Hälfte des zweiten Umgangs sollte Olympic seinen Vorsprung in etwa bewahren können (70:62 nach 28 Spielminuten). Dann jedoch warteten die Walliser mit ihrem zweiten 9:0-Zwischenskore auf und holten sich so die Führung zurück (70:71 nach 32 Spielminuten). Nach 35 Spielminuten liess die Anzeigetafel auf beiden Seiten die Zahl «77» aufleuchten.

Jeder Ausgang schien in dieser Phase denkbar, doch mit zwei Korberfolgen Rodney Hamiltons zum 87:83 in der 38. Spielminute erspielten sich die Freiburger einen Vorsprung, der sie dem Sieg doch um einiges näher brachte. Den Wallisern gelang es aber nochmals das Spiel umzubiegen (87:89 nach gut 39 Spielminuten). Eric Poole, der nach dem Seitenwechsel etwas von seiner Treffsicherheit eingebüsst hatte, vergab darauf einen von zwei ihm zugesprochenen Freiwürfen, so dass Freiburg nicht zu Monthey aufschliessen konnte (88:89). Auf der Gegenseite verwandelte Aleksandar Milosevic nach dem fünften Foul Marko Verginellas siebzehn Sekunden vor Schluss beide Freiwürfe (88:91).

Stimmen zum Spiel

(Trainer Monthey): «Dieser Sieg ist für uns Gold wert. Er muss die Qualifikation für die Play-offs bedeuten. Wir wollten diesen Sieg wirklich, denn wir wussten, dass wir für die Play-offs noch einen brauchten. In der ersten Halbzeit waren wir bei den Rebounds und in der Verteidigung etwas abwesend, in der zweiten Halbzeit bin ich mit unserer Verteidigung hingegen recht zufrieden.»

(Trainer Olympic): «Ich gratuliere dem gegnerischen Coach zum Sieg, aber ich muss ihm widersprechen: Auch wir wollten den Sieg genauso wie Monthey. Wir haben jedoch in der Verteidigung eine schwache Leistung gezeigt und waren in den wichtigen Momenten nicht wach. Der Gegner hat uns dafür bestraft.»

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