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Olympische Fackel in Sensler Hand

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Olympische Fackel in Sensler Hand

Anton Leimgruber und Josef Lehmann sind heute in Lausanne Fackelträger

Erstmals seit 56 Jahren passiert die olympische Flamme heute auf ihrer Weltreise wieder die Schweiz. 120 Läufer tragen die Fackel auf einen Parcours durch Lausanne und Umgebung. Diese Ehre wird auch zwei Senslern zuteil.

Von FRANK STETTLER

Auf dem 48 km langen Parcours im Raum Lausanne übernehmen die Fackelträger die olympische Flamme für jeweils 400 Meter. Prominentester Träger ist sicherlich Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Mit von der Partie sind aber auch zwei Sensler. Josef Lehmann (Düdingen) und Anton Leimgruber (St. Antoni) wurden unter tausenden von Bewerbern in einem Wettbewerb der Coop-Zeitung ausgewählt.

Anton Leimgruber lief 40 000 km

«Die Vorgabe war, einen Aufsatz über die Olympischen Spiele zu verfassen. Die Coop-Zeitung traf dann eine Vorauswahl. Die definitive Selektion machte aber das Olympische Komitee», erklärt Anton Leimgruber, der heute mit seinen 72 Jahren einer der ältesten Fackelträger in Lausanne sein wird. Anton Leimgruber ist ein passionierter Läufer. Nicht weniger als 35-mal nahm er am Murtenlauf teil. «Schon als Kind ging ich mit meinem Vater den Gedenklauf schauen. Dann hat es mich gepackt.» Leimgruber trat später dem TV Düdingen bei, wechselte anschliessend zum CA Freiburg. Auch vor der Marathon-Strecke schreckte Leimgruber nicht zurück: «Ich war einmal in New York und dreimal in Athen. Auch die 100 km von Biel habe ich absolviert. Insgesamt bin ich sicher 40 000 km gelaufen, also rund einmal um die Erde.»

Der heutige Fackellauf sei für ihn so etwas wie das Karrierenende, meint Anton Leimgruber: «Ich habe schon als Kind davon geträumt, einmal als Athlet die Fackel zu tragen. Es ist fast so, wie wenn man einen erhält.»

Josef Lehmanns riesige Freude

Josef Lehmann wurde von seiner Tochter Daniela, der Spezialistin für Bergläufe, überrascht. Sie war es, die den Brief an die Coop-Zeitung gesendet hatte. «Für mich ist dieser Fackellauf eine riesige Freude und schon etwas sehr Spezielles, da die Flamme ja erstmals seit so langer Zeit wieder in der Schweiz ist», erklärt der 50-jährige Josef Lehmann, der vom Murtenlauf über den Marathon bis hin zu Waffenläufen bereits alles bestritten hat. Vor drei Jahren verlor Lehmann bei einem Unfall seinen rechten Arm: «Im vergangenen Jahr nahm ich erstmals wieder am Murtenlauf teil. Es braucht schon noch etwas Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.»

Josef Lehmann und Anton Leimgruber sind zwei von insgesamt sechs Freiburgern, welche die Fackel tragen werden. Bereits gestern ging es für alle nach Lausanne, wo sich die Fackelträger kennen lernten und mit dem speziellen Dress ausgestattet wurden. Anschliessend wurde in einem Hotel übernachtet.

Als Andenken können die Teilnehmer eine Nachbildung der Fackel kaufen. «Die rund 500 Franken sind zwar ein stolzer Preis. Aber man kann fast nicht widerstehen», sagt Josef Lehmann. Und Anton Leimgruber fügt hinzu: «Ich habe gefunden, welche die Fackel finanzieren.»

Die Fackelträger aus dem Kanton Freiburg: Daniel Clément (Neyruz), Christiane Droux Wenger (Freiburg), Josef Lehmann (Düdingen), Anton Leimgruber (St. Antoni), Christophe Savoy (Villars-sur-Glâne), Claude Schaller (Courtaman).

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