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Online-Wahlhilfe smartvote ist aufgeschaltet

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Medienpartnerschaft der Freiburger Nachrichten

Mit der Online-Wahlhilfe smartvote können sich Wählerinnen und Wähler mit Kandidierenden aller Parteien direkt vergleichen und sich eine Wahlempfehlung erstellen lassen. Zusätzlich bietet smartvote, das von einem politisch neutralen Verein mit Sitz in Bern betrieben wird und erstmals bei den Wahlen 2003 in einigen Kantonen zum Einsatz kam, grafische Profilvergleiche sowie persönliche Porträts der Kandidierenden.Grundlage der Online-Wahlhilfe bildet ein Fragebogen, der von den Kandidierenden persönlich und vollständig auszufüllen ist, wenn sie in der Auswertung berücksichtigt werden wollen. Dieser Fragebogen ist in elf Themenbereiche zur nationalen Politik unterteilt. Er wurde von Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen ausgearbeitet, die auch für eine wissenschaftlich sorgfältige Umsetzung besorgt sind und bürgen. Wie der Politologe Andreas Ladner kürzlich der Agentur sda gegenüber sagte, bieten elektronische Wahlhilfen die Möglichkeit, sich besser zu informieren und damit auch differenzierter zu wählen.Die Parteien wurden von smartvote angeschrieben, um die Daten der Kandidierenden zu erhalten. Gut 50 Kandidierende aus dem Kanton Freiburg sind auf der Datenbank bereits erfasst. Die Hälfte davon hat im Moment den Fragebogen ausgefüllt. Wählerinnen und Wähler, die den Fragebogen ausfüllen, können sich anschliessend eine Wahlempfehlung ausstellen lassen. Wenn das Feld «Wahlempfehlung» gewählt wird, erscheint eine Liste der Kandidierenden mit der prozentualen Übereinstimmung zwischen den Antworten des Wählers und denjenigen des Kandidierenden.Eine Wahlempfehlung kann auch für die eingereichten Listen angefordert werden, wobei auch hier nur die Daten jener Kandidaten berücksichtigt werden, welche alle 57 Fragen beantwortet haben. Aufgrund der Daten wird von jedem Kandidierenden eine Spinnennetzgrafik, ein so genannter «smartspider», erstellt (siehe Grafik). Dieser gibt Auskunft über die sachpolitische Einstellung eines Kandidierenden zu acht politischen Themenbereichen. Ein spider kann auch für eine ganze Parteiliste erstellt werden. Im Angebot von smartvote sind schliesslich «Positionskarten», welche für jeden Kandidierenden die politische Positionierung im politischen Raum zwischen links-rechts und liberal-konservativ messen.

So wirds gemacht

Wählerinnen und Wähler, welche die Internet-Wahlhilfe als Ergänzung zu den Informationen in der Zeitung nutzen möchten, gehen folgendermassen vor: Auf der Internetseite www.freiburger-nachrichten.ch links das Feld «Eidgenössische Wahlen smartvote» anklicken. Dort gibt es die Möglichkeiten smartvote-Wahlempfehlung oder KandiDatenbank.Über Letztere gelangt man direkt zu den Daten der Kandidierenden, die den Fragebogen bereits ausgefüllt haben. Beim Anklicken von «smartspider» erscheint die Spinnennetzgrafik der betreffenden Person und unter «smartvote Profil» der ausgefüllte Fragebogen.Wenn nach dem Einstieg auf die Online-Wahlhilfe «smartvote Wahlempfehlung» angewählt wird, wird man zuerst zum Fragebogen geführt, den man nun ausfüllen kann. Am Schluss, bevor die Möglichkeit besteht, sich eine Wahlempfehlung erstellen zu lassen, kann man sich ein Benutzerkonto einrichten. Damit werden die eigenen Antworten abgespeichert. So kann man sie zu einem späteren Zeitpunkt immer wieder benützen, um Analysen zu machen. wb

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