Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

OS-Schüler schaffen neuen Lebensraum für Amphibien

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Statt Neophyten auszureissen, haben sich fünf Klassen der dritten Stufe der Orientierungsschule Wünnewil an ein etwas anderes Umweltprojekt gewagt. In Zusammenarbeit mit drei Mitgliedern der Umwelt- und Energiekommission der Gemeinde Wünnewil-Flamatt haben sie am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Biotope gebaut. Durch das Schulprojekt sind entlang der Sense zwischen Flamatt und Laupen fünf neue Biotope entstanden. Dies auf Boden des Kantons Freiburg und auf Parzellen von Privateigentümern, die alle zuvor ihr Einverständnis gegeben hatten.

Die Biotope schaffen neue Lebensräume für Amphibien wie Frösche, Salamander oder Molche. «Die Jugendlichen hatten grosse Freude daran, etwas zu errichten und zu gestalten, was von der Natur belebt wird», sagt Edy Monaco, Mitglied der Umweltkommission Wünnewil-Flamatt. Sie hätten in der Nähe der neuen Biotope bereits Frösche, Feuersalamander und Bergmolche entdeckt und möchten deren Ansiedlung fördern.

Ein Naturjuwel am Wohnort

Der Flamatter Edy ­Monaco ist in seiner Freizeit auch als Riverwatcher des WWF tätig. Entsprechend liegt ihm die Sense am Herzen. «Die Jugendlichen sollen dafür sensibilisiert werden, dass sie in einer Region mit einem ganz speziellen Fluss wohnen.» Der WWF habe die Sense nicht umsonst als «einer der letzten natürlichen Alpenflüsse Europas» und als «Naturjuwel» bezeichnet. Diese Erkenntnis resultierte aus einer Studie, in welcher der WWF Deutschland 15 Alpenflüsse, darunter drei in der Schweiz, untersucht hatte (die FN berichteten).

Die Tiere vernetzen

Bewähren sich die neuen Biotope entlang der Sense, sollen in Zukunft noch mehr davon entstehen. Für die Amphibien soll so eine Vernetzung mit dem Naturschutzgebiet Auried bei Kleinbösingen geschaffen werden, damit ein Austausch stattfinden kann. «Nicht nur wir Menschen, auch die Tiere müssen vernetzt sein», sagt Edy Monaco.

«Nicht nur wir Menschen, auch die Tiere müssen vernetzt sein.»

Edy Monaco

Mitglied Umweltkommission Wünnewil-Flamatt und Riverwatcher beim WWF

Mehr zum Thema