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Paradebeispiel für verdichtetes Bauen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Zahlen beeindrucken: Auf einer Fläche von 45 000 Quadratmetern entsteht im Südwesten von Düdingen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine neue Siedlung mit 246 Wohnungen. Die erste Bauetappe umfasst vier Gebäude mit 73 Wohnungen und soll in sechs Jahren abgeschlossen sein. Baubeginn für die zweite Phase ist in fünf Jahren, dabei entstehen weitere vier Gebäude mit 80 Wohnungen. Diese acht Mehrfamilienhäuser kosten 95 Millionen Franken. Das Baugesuch für die restlichen fünf Mehrfamilienhäuser kann erst eingereicht werden, wenn die revidierte Ortsplanung der Gemeinde Düdingen genehmigt ist (die FN berichteten).

Entspricht dem Richtplan

Entsprechend der Bedeutung dieses Projekts dimensioniert war auch die Feier zum Spatenstich: Viele politische Würdenträger haben ihr gestern Mittag beigewohnt. Es sei eine Ausnahme, sagte Staatsrat Jean-François Steiert in seiner Grussbotschaft. Eine Ausnahme, weil er in Düdingen aufgewachsen und weil der Briegli-Park für ihn ein gutes Beispiel für verdichtetes Bauen ist. «Das Projekt entspricht dem Geist des neuen kantonalen Richtplans.» Es werde noch viele Verdichtungen brauchen, um den gros­sen Herausforderungen des Bevölkerungswachstums im Kanton Freiburg gerecht zu werden.

Das Projekt Briegli-Park ist auch ein Stück Familiengeschichte, sagte Daniel Bulliard. Der Verwaltungsrat der Bulliard Immobilien AG ist auch Verwaltungsrat der Briegli-Park AG, die für die Realisierung der Überbauung gegründet wurde. Aktionäre der Gesellschaft sind auch Mitglieder der Familien Roggo und Bertschy; diese gehören zum Verwandtenkreis seiner Frau Christine Bulliard. Deren Vorfahren Meinrad Bertschy hat das Land einst gehört. Lisbeth Roggo betonte denn auch, dass eine Familie hinter dem Projekt stehe, welche die Verantwortung und das Risiko trage, und nicht ein Grossinvestor. Sie bezeichnete den Spatenstich als Meilenstein, auf den man lange gewartet habe. Seit gut zehn Jahren laufe die Planung für diesen Moment.

Rund 800 Einwohner mehr

Ammann Kuno Philipona gratulierte zum Mut, so etwas Zukunftsgerichtetes zu planen. «Der Briegli-Park gibt Düdingen ein anderes Gesicht», sagte er. Dass dies trotz gesetzlicher Auflagen und planerischer Hindernisse, Interessen und Einsprachen gelungen sei, führte er auf die Hartnäckigkeit der Familie Roggo und die Vermittlung von Daniel Bulliard zurück. Ist der Briegli-Park einmal gebaut, dann ist die Gemeinde Düdingen um rund 800 Einwohner reicher. «Damit erreichen wir das Ausmass einer kleinen Stadt», so Kuno Philipona. Er hoffe, dass viele Auswärtige Düdingen mit dem Briegli-Park als attraktives Wohn- und Wirtschaftszentrum kennenlernten (siehe Kasten).

Bereits Anfragen

Diese Hoffnungen scheinen sich zu erfüllen: Wie Daniel Bulliard auf Anfrage sagte, hat er bereits jetzt viele Anfragen von künftigen Bewohnern des Briegli-Parks – noch bevor der erste Baustein gelegt ist und die Vermarktung begonnen hat. «Vor allem auch französischsprachige Familien sind interessiert an der Wohnlage, weil sie es auch als Chance ansehen, ihre Kinder durch Immersion mit dem Senslerdeutschen aufwachsen zu lassen.»

Geplant sind Zweieinhalb-, Dreieinhalb-, Viereinhalb- und Fünfeinhalb-Zimmerwohnungen. Fünf der acht Gebäude sind als Mietwohnungen vorgesehen, drei sollen im Stockwerkeigentum verkauft werden. Die Promotoren hoffen damit auf eine gute Durchmischung der Generationen.

Zahlen und Fakten

Wohnen in einer Parkanlage

Der Name Briegli-Park kommt nicht von ungefähr: Rund 25 000 Quadratmeter Grünanlagen mit Begegnungs- und Freizeitzonen sind in der neuen Überbauung vorgesehen. Die Autos werden in drei unterirdischen Parkings versorgt. Ein einziger Weg erschliesst das ganze Quartier. Eine Bushaltestelle an der nahen Kantonsstrasse steht bereits, eine zweite ist mitten im Park geplant, so dass der Anschluss an den öffentlichen Verkehr gewährleistet ist.

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