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Peinliche Heimschlappe für den FCF

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Peinliche Heimschlappe für den FCF

1. Liga: Kantersieg für Stade Lausanne in Freiburg

Der FC Freiburg blamierte sich vor eigenem Publikum mit einer 1:6-Niederlage gegen das vorher sieglose Stade Lausanne. Die Gäste nutzten ihren Chancen im Gegensatz zum FCF konsequent aus; den Grundstein zu diesem Kantersieg legten sie bereits vor der Pause mit drei Toren innert acht Minuten!

Von EMANUEL DULA

Der Sieg der Waadtländer war völlig verdient, fiel aber wohl etwas zu hoch aus. Für die treuen Fans war es peinlich mitanzusehen, was die Freiburger am Samstag bei bestem Fussballwetter boten. Dabei wollte der FCF nach zwei Niederlagen reagieren und aus dem Loch herausfinden – das Resultat ist aber die dritte Schlappe in Folge. Wie konnte es nach dem guten Saisonstart mit zwei Siegen so weit kommen? Es gibt sicher manche Gründe, um den aktuellen Misserfolg zu erklären. Schaut man dabei auf die letzten drei Partien, so fällt einem sofort die mangelnde Laufarbeit auf. Damit gehen viele Zweikämpfe verloren und an einen gepflegten Spielaufbau ist nicht mehr zu denken. Dazu fehlt irgendwie auch das innere Feuer, die Bereitschaft für das Team zu kämpfen. Deshalb stellt sich auch die Frage, in welcher physischen Verfassung die Spieler sind. Oder liegt es gar am Trainer, der sich nun nach dieser schwachen Phase auch selber in Frage stellt. Was geht in den Köpfen der Spieler vor? Jedenfalls scheint die Atmosphäre im Team getrübt zu sein, auf und neben dem Spielfeld wird gegenseitig arg kritisiert. Doch irgendwann muss sich die Mannschaft wieder auffangen, denn das Fussballspielen hat sie kaum verlernt.

Stade Lausanne im Torrausch

Eigentlich begann der FCF die Partie noch ansprechend mit zwei Chancen durch Python: Einmal rettete der Torwart, dann verpasste er eine Hereingabe ganz knapp. Doch schon bald übernahmen die Gäste gegen die lethargischen Freiburger das Spieldiktat. Der erste Treffer fiel nach einem Blackout von Torwart Rossier durch einen Heber aus beträchtlicher Distanz. Dieses Gegentor schien die Freiburger vollends zu verunsichern, ohne grossen Aufwand kam nämlich Stade in kurzer Zeit zu zwei weiteren Toren, der dritte Treffer auf einen vertretbaren Elfmeter. Einen solchen hätte der sonst gute Ref kurz vor der Pause auch auf der anderen Seite nach einem Foul an Da Silva pfeifen können. Das Tor der Hoffnung für die Gastgeber kam dann kurz nach der Pause durch Rajoud. Doch das Aufbäumen war nur von kurzer Dauer, sieben Minuten später war die Partie mit dem vierten Treffer der Gäste entschieden. Auch die drei eingewechselten Spieler konnten nichts mehr bewegen, so kassierte man noch zwei weitere Gegen-tore in dieser schnell zu vergessenden Schlappe.

So kann es nicht weitergehen

Philippe Perret (Trainer FCF): « Das war nun wirklich der Tiefpunkt, so habe ich mir eine Reaktion nicht vorgestellt! Wir haben heute fast alle Duelle verloren; so kann man nichts holen. Wenn wenigstens für das heimische Publikum gekämpft würde, dies war aber heute nicht der Fall. Etwas ist nicht normal im Team, ich muss mich auch selber hinterfragen, ob meine Arbeit gut ist. So können wir jedenfalls nicht weiterfahren, ich werde diese Woche mit den Spielern sprechen, doch noch besser ist eine seriöse Arbeit bei den Trainings.»

Pablo Iglesias (Trainer Stade Lausanne): «Dieser erste Sieg tut uns wirklich gut, besonders für die angeschlagene Moral. Der Sieg ist sicher zu hoch ausgefallen, doch wir haben einfach unsere Chancen ausgenützt. Freiburg ist ein spielerisch orientiertes Team; wenn es einmal nicht läuft, wird kaum reagiert und gekämpft. Doch heute zog unser Gegner auch einen schwarzen Tag ein, wie es in der langen Meisterschaft eben passieren kann.»
Freiburg – Stade Lausanne 1:6 (0:3)

St. Leonhard. – 280 Zuschauer. – SR: Olivier Binggeli.
Tore: 18. Nuñez 0:1, 21. Alves 0:2, 25. Borenovic 0:3 (Foulelfmeter), 49. Rajaud 1:3, 56. Malnati 1:4, 63. A. Noverraz 1:5, 88. Nuñez 1:6.
Freiburg: Rossier; Alitovski; Crausaz, Rauber (46. Kouakoua); Da Silva (46. Dousse), Rajaud, Python, Julmy, Brülhart (60. Wolhauser); Boughanem, Dupasquier.
Stade Lausanne/Ouchy: Zbinden; Varela; Bucher, Corcetto; Mendo (68. A. Noverraz), Borenovic, Carrasco (73. Ikarlibond), Malnati, Iglesias (46. P. Noverraz); Alves, Nuñez
Bemerkungen: Freiburg ohne Jungo (verletzt), Stade LS ohne M. Carrasco und Ures (verletzt). Verwarnungen: 22. Alves, 24. Rossier, 58. Alitovski, 61. Carrasco, 65. Borenovic, 84. Kouakoua.

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