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Petition gegen Agglomeration in Marly

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Mit der Unterschriftensammlung antworten die Initianten auf die Forderung des aktuellen Gemeinderates, dass die Bevölkerung zuerst zur Frage eines Beitritts konsultiert werden soll. Der Staatsrat hat beschlossen, bis zum 31. März zu bestimmen, welche Gemeinden die Agglomeration gründen müssen;diese Zeitspannne reicht der Gemeinde jedoch nicht für eine Abstimmung – aus diesem Grund soll die Stimmung mittels Petition gemessen werden.

«Agglomeration wäre
finanzielle Katastrophe»

Für die Initianten wäre eine Teilnahme Marlys an der Agglomeration eine finanzielle Katastrophe. «Die Gemeinden müssen die grossen Projekte bezahlen, wie z.B. die beiden Theater gleichzeitig», sagt der ehemalige Gemeinderat und Präsident der Finanzkommission Otto Gehring;«dabei braucht es in der Regel 100 000 Personen, um die Kosten eines Theaters tragen zu können.»

Der einzige Standortvorteil
wäre dahin

Die Folge sei eine Erhöhung des – heute noch vergleichsweise niedrigen – Steuerfusses, womit der einzige Standortvorteil der Gemeinde Marly verloren gehe. Ausserdem glaubt Otto Gehring nicht daran, dass die Stadt Freiburg sich mit der Agglomeration begnüge; Stadt-Finanzchef Pierre-Alain Clément habe deutlich zum Ausdruck gebracht, dass nur eine Fusion die schlechte Finanzsituation der Stadt Freiburg retten könne.

CVP:«Marly hat kein Interesse an der Agglomeration»

Die Initianten sind optimistisch, dass sie bis zum 31. März viele Unterschriften zusammen haben werden. Sie werden unter anderem von der CVP Marly unterstützt, was Parteipräsident Jean-Pierre Helbling gegenüber der «Liberté» ebenfalls bestätigte. Mit den Unterschriften soll dem Staatsrat gezeigt werden, dass Marly kein Interesse an der Agglomeration hat. Alfons Balmer, ein weiterer Initiant und Ex-Syndic der Gemeinde hofft, dass die Petition einen Meinungswechsel bewirken kann.

«Richtige Richtung»

Für Syndic Francis Maillard geht die Unterschriftensammlung in die richtige Richtung. Sie ermögliche den Politikern zu evaluieren, ob ein Wille zur Agglomeration bestehe. Das Resultat der Petition werde auf jeden Fall respektiert. Und falls sie eine deutliche Abneigung gegen die Agglomeration ergebe, werde der Gemeinderat eine Volksabstimmung in die Wege leiten.

SP-Generalratspräsidentin
ist enttäuscht

Bei den Agglomerations-freundlichen SP-Mitgliedern hat man auf die Petition noch nicht reagiert. Mary Claude Paolucci, die Präsidentin des Generalrates ist jedoch enttäuscht:«Die Personen, welche die Petition lanciert haben, beharren auf ihrem völlig auf sich selbst bezogenen Standpunkt. Das ist schade.»

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