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Plaffeien im Spitzenkampf glücklos

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Der aus Plaffeier Sicht bittere Knackpunkt des gestrigen 2.-Liga-Spitzenkampfs auf dem Sportplatz Sellen war im Rückblick schnell ausgemacht: Die zweite Halbzeit war erst zehn Minuten alt, da stellte Schiedsrichter Maurizio de Londino den einheimischen Nando Sommer mit Gelb-Rot vom Platz – ein harter Entscheid. «Nando Sommer begeht zwei Fouls und kassiert beide Male gleich eine Gelbe Karte», ärgerte sich Plaffeien-Coach Joël Durret dementsprechend nach dem Schlusspfiff. Dieser Platzverweis habe sein Team nach einem starken Start in die zweiten 45 Minuten aus dem Tritt gebracht. Tatsächlich waren die Hausherren, zur Pause mit 0:1 im Hintertreffen liegend, äusserst engagiert aus der Kabine gekommen. Dank einigen guten Kombinationen über die linke Seite war ihnen wiederholt der Vorstoss in den Piamont-Strafraum gelungen.

Gehemmte Plaffeier

Vor dem Seitenwechsel hatten sich die Oberländer im Offensivbereich noch äusserst schwergetan: Yves Käser, ihr Torschütze vom Dienst, verzeichnete zwar eine Handvoll Abschlüsse, aber diese wurden meist aus der Distanz abgegeben und gerieten durchwegs zu unplatziert. Nicht nur Knipser Käser hatte Ladehemmung, sein Team wirkte insgesamt etwas gehemmt. «Eventuell spielte da die Nervosität eine Rolle», vermutete Durret. Brandgefährlich wurde es vor Gästekeeper Julien Hayoz erst in der Nachspielzeit, als der völlig frei stehende Fabrice Mast eine perfekte Flanke von Lewyn Willa am Tor vorbeiköpfte.

Ganz anders der FC Piamont: Der Leader besass die grösseren Spielanteile und münzte diese in vier Topchancen um: Zweimal traf Arton Ademaj, nach dem abwesenden Alan Ryser (zwölf Saisontore) mit elf Treffern der gefährlichste Piamont-Stürmer, nur den Pfosten (34./42.). Ein gewagter Ausflug des ansonsten soliden Sensler Hüters Christian Piller führte bloss deswegen nicht zum Gegentor, weil ein Verteidiger vor dem einschussbereiten Ademaj retten konnte (43.). In der 25. Minute hatte der kaltblütige Stürmer bereits zur Gästeführung getroffen.

Piamonts grosse Effizienz

In der zweiten Hälfte blieben die Gäste die gefährlichere Mannschaft, Plaffeien verfügte nun aber über mehr Ballbesitz. Nach der starken, aber letztlich fruchtlosen Reaktion des Heimteams auf den Platzverweis in Form von einigen wütenden Angriffen, bekamen die zahlreich erschienenen Zuschauerinnen und Zuschauer nun eine wirklich beeindruckende Viertelstunde der Saanebezirkler zu sehen. Muno Miguel Lopes Varela (62.) und Basile Brülhart (66.) stellten die Sensler Defensive bereits vor grosse Probleme, letztlich fiel das 0:2 aber in der 68. Minute: Basile Brülhart musste nach einer schönen Seitenverlagerung von Lopes Varela auf Ademaj nur noch die Schuhspitze hinhalten. Nur zwei Minuten später stand dann Ademaj alleine vor Piller, erhöhte das Skore und schob sich so im mannschaftsinternen Ranking an Ryser vorbei.

Mittels eines eleganten Schlenzers machte auch Basile Brülhart sein Doppelpack perfekt (79.). Am Ende fiel das Verdikt für Plaffeien mit 0:4 etwas gar hart aus, schliesslich war man in der Schlussphase in Person von Cedric Rappo und Fabrice Mast zweimal knapp an einem Torerfolg vorbeigeschrammt (79./82.). «Dieser Gegner hat Qualität», zollte Trainer Durret Respekt, bevor er optimistisch aufs kommende Deutschfreiburger Derby gegen Kerzers blickte: «Die Mannschaft lebt und wir werden in diesem Derby sicher befreiter auftreten.»

Telegramm

Plaffeien – Piamont 0:4 (0:1)

Sellen. – 250 Zuschauer. – SR: De Londino. Tore: 25. Ademaj 0:1. 68. B. Brülhart 0:2. 70. Ademaj 0:3. 79. B. Brülhart 0:4.

FC Plaffeien: Piller; Wider, Cardinaux, Schafer, Boschung (46. B. Egger); Mast, S. Egger (76. Rappo), Sommer, Willa (71. Kryeziu); Messerli; Käser (76. Heimo).

FC Piamont: Hayoz; Marro, Vorlet, Ganic (83. Progin), Cotting; Lopes Varela, Fres Zuniga, Renevey, B. Brülhart; Ademaj (74. Duarte Alves), R. Brülhart (86. Mauron).

Bemerkung: 55. Gelb-Rote Karte für Sommer (Plaffeien).

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