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«Politik kann auch Spass machen»

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Das politische Interesse junger Sensler fördern, ihre Abstimmungs- und Wahlbeteiligung anheben und ihre Anliegen vertreten. Dies sind die drei Hauptziele des Vereins Jugend & Politik (JP) Sense, der am Montag in Düdingen gegründet wird. Die Initianten André Perler, Valérie Müller, Julian Schneuwly und Nathalie Schürch, alle zwischen 21 und 22 Jahre jung, sind überzeugt: «Politik kann auch Spass machen.»

Wenig Interesse bei Jungen

Perler und Schneuwly kandidierten 2011 bei den Generalratswahlen in Wünnewil-Flamatt für die Junge Freie Liste WüFla und haben den Sprung in die Politik geschafft. Valérie Müller und Nathalie Schürch sind bei den Freien Wählern Düdingen dabei. Doch nicht viele in ihrem Alter interessieren sich für Politik. «In Gesprächen spürten wir, dass bei vielen kaum Interesse für Politik besteht», sagt André Perler, Präsident von JP Sense. Auch die tiefe Wahlbeteiligung der unter 30-Jährigen machte sie stutzig. Sie entschieden, etwas zu unternehmen. «Die Jungen sind sich oftmals nicht bewusst, dass Politik auch sie betrifft», so Julian Schneuwly, Verantwortlicher für Kommunikation.

Positive Rückmeldungen

Durch einfach verständliche Informationen auf ihrer Internetseite möchten sie junge Bürger dazu animieren, sich an der Politik zu beteiligen. «Wir liefern vor jeder Abstimmung politisch neutrale Informationen. Wir versuchen bei den jeweiligen Vorlagen auch, die möglichen Konsequenzen für junge Leute aufzuzeigen», erklärt Sekretärin Nathalie Schürch. «Die Vorstandsmitglieder haben wir schnell gefunden», sagt André Perler. Sie haben bei allen regionalen Parteien nachgefragt. «Die Rückmeldungen waren positiv», so Julian Schneuwly.

Verschiedene Parteien

Nebst den vier Initianten aus der Jungen Freien Liste WüFla und Düdingen sind nun die CVP mit Simon Bielmann, die SVP mit Pirmin Schenk und die GLP mit Lukas Gasser im Vorstand vertreten. «Von der FDP und den Jungsozialistenhaben wir leider keine Antwort erhalten», sagt Julian Schneuwly.

JP Sense bietet an, sich in Schulen oder an Jungbürgerfeiern vorzustellen, um damit auf sich und das Thema Politik aufmerksam zu machen. Interesse seitens Schulen und Gemeinden sei bereits vorhanden, sagt André Perler.

 Der Verein möchte auch für Jugendliche, die sich bereits für Politik interessieren, eine Plattform für Austausch und Diskussionen bieten. So können Anliegen und Interessen erkundet werden.

Ein Anliegen, das JP Sense bereits aufgenommen hat, ist beispielsweise das Nachtbus-Angebot im Sensebezirk, das ihrer Meinung nach für Jugendliche nicht ideal ist (siehe Kasten).

Gründung: Nachtbus-Konzept ist ein erstes Anliegen

K urz und bündig» soll die Gründungsversammlung am Montag ablaufen, sagt André Perler. Als erstes wolle er den Verein kurz vorstellen, danach zum formellen Teil übergehen und im Hauptteil das Nachtbus-Projekt vorstellen. Sie sind der Meinung, dass für viele die letzten Busse zu früh fahren, sei es, um in den Ausgang oder nach Hause zu fahren. Das ausgearbeitete Konzept sei realistisch. Über den genauen Inhalt wollte Valérie Müller, Vize-Präsidentin, vor der Versammlung noch keine Auskunft geben. Es gelte nun, verschiedene Politiker, zum Beispiel aus dem Grossen Rat, vom Projekt zu überzeugen, um so ein Netzwerk aufzubauen. «Nur mit der Unterstützung von politisch Etablierten hat das Projekt eine Chance», sagt Julian Schneuwly. Hilfreich dabei sei, dass sie bereits Erfahrungen in der Politik hätten. er

Bahnhofbuffet Düdingen. Mo., 22. April, 20 Uhr.

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