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Power Cats gewinnen ungleiches Duell

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«Was ich von Luka Bar bisher gesehen habe, hat mich nicht sonderlich beeindruckt», hatte Düdingens Trainer Dario Bettello im Vorfeld der CEV-Cup-Partie gegen das Team aus Montenegro gesagt. Was er damit gemeint hatte und was ihn zu dieser wenig schmeichelhaften Aussage bewogen hatte, konnten gestern die 826 Zuschauer im St. Leonhard mit eigenen Augen mitverfolgen. Ausser den starken und grossgewachsenen Angreiferinnen Milena Burzanovic (195 cm) und Dijana Vukovic (188 cm), die zusammen für über 80 Prozent der Punkte besorgt waren, hatte der Gast wenig zu bieten. Im Block quasi inexistent, in der Annahme fehlerhaft und im Angriff zu stereotyp, so war gegen die bestens aufgelegten Power Cats nichts zu holen. Im dritten Satz konnte es sich Düdingens Trainer Dario Bettello sogar leisten, seine nominell zweite Garde durchspielen zu lassen.

Nur ein Satz umkämpft

Bei Luka Bar stand keine Spielerin auf dem Feld, die älter als 20 Jahre alt war. Am Pass etwa verteilte die erst 17-jährige Tijana Tvrdisic die Bälle. Düdingen benötigte allerdings einen Satz, um seine Nervosität abzulegen und sich auf das Spiel der Gegnerinnen einzustellen. Anfangs waren es immer wieder die schlag- und sprungstarken Burzanovic und Vukovic, die den Gast im Spiel hielten. Bei 19:17 zog Düdingen aber davon und brachte den ersten Durchgang mit 25:19 ins Trockene. «Danach war der Druck weg, und wir konnten befreit aufspielen», bilanzierte Bettello nach dem souveränen Sieg seines Teams.

Luka Bar fehlten schlicht die Möglichkeiten, um die Partie irgendwie zu drehen. Burzanovic und Vukovic blieben immer öfters im Düdinger Block hängen, und wenn es die beiden nicht schafften, gleichzeitig am Netz zu blocken und aus dem Hinterfeld zu punkten, dann wurde es für die Montenegrinerinnen ganz schwierig. Beim Stand von 5:4 kam bei Düdingen Samantha Cash an den Service, und sie sorgte mit einer Aufschlagserie zum 12:4 bereits für die Entscheidung. Am Ende stand es 25:11 und keiner zweifelte mehr am Sieg der Power Cats.

Auch die zweite Garde überzeugte

Auch Dario Bettello nicht. Er wechselte seine zweite Garde ein und ermöglichte der 18-jährigen Lea Zurlinden ihre Europacup-Premiere. «Es war mega cool», strahlte der Youngster nach dem Spiel über das ganze Gesicht. «In dieser Halle vor so vielen Leuten zu spielen, war ein tolles Erlebnis.»

Ein Punkt wollte der Mittelblockerin zwar nicht gelingen, aber Düdingen gewann auch so den dritten Satz. Das 25:14 liess erneut keine Fragen offen. «Wir mussten nicht an unsere Grenzen gehen, um zu gewinnen», nahm Bettello erfreut zur Kenntnis. «Solche Spiele machen uns zwar nicht besser, aber zumindest konnte ich allen Spielerinnen Matchpraxis geben. Das ist auch viel wert.»

Einziger Wermutstropfen bei Düdingen war der Ausfall von Libera Thays Deprati, die gegen Ende des ersten Satzes mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung das Feld Flavia Knutti überlassen musste. Knutti erledigte ihre Sache ebenso zuverlässig wie die anderen Ersatzspielerinnen, die ihren Teil zur starken Teamleistung der Po­wer Cats beisteuerten.

Duell mit Volero winkt

Mit dem Sieg hat sich Düdingen in eine hervorragende Ausgangslage gebracht für das Rückspiel, das nächsten Mittwoch in Montenegro stattfindet. Das 3:0 beschert den Po­wer Cats drei Punkte, gewinnen sie in Bar nochmals zwei Sätze, sind sie eine Runde weiter. Nach dem gestrigen Auftritt gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln. Selbst wenn sie 0:3 oder 1:3 verlieren sollten, haben sie noch die Chance, sich über den anschliessenden Golden Set ins Achtelfinale zu kämpfen. «Es ist ein kleiner Nachteil, wenn man erst zu Hause spielt und dann die entscheidende Begegnung auswärts bestreiten muss», blickte Dario Bettello voraus. «Aber ich denke, wir haben sehr gute Chancen für das Rückspiel.»

Sollten die Düdingerinnen den Achtelfinal erreichen, winkt ihnen ein attraktives Duell gegen Volero Le Cannet. Le Cannet ist das Team von Stav Jacobi, das jahrelang in der Schweiz unter dem Namen Volero Zürich die NLA dominiert hatte und seit 2018 sein Quartier an der Côte d’Azur bezogen hat. Die Französinnen haben sich bereits für den Achtelfinal qualifiziert, da sich ihr Gegner CSM Bukarest aus dem CEV-Cup zurückgezogen hat.

Zuerst gilt es für die Power Cats aber, sich wieder auf den Liga-Alltag zu konzentrieren: Am Sonntag ist Franches-Montagnes zu Gast im Leimacker (13.30 Uhr). Treten die Düdingerinnen da ähnlich engagiert und konzentriert auf wie gestern gegen Luka Bar, dann sollten sie auch aus diesem Duell als Sieger hervorgehen. Der Gegner wird aber mit Sicherheit stärker sein.

Telegramm

Düdingen – Luka Bar 3:0 (25:19, 25:11, 25:14)

St. Leonhard, Freiburg. – 826 Zuschauer. – SR: A. Avramidis (GRE)/B. Ilhan (TUR).

TS Volley Düdingen: Pierret, Dimitrova, Girard, Doshkova, Granvorka, Bash, Deprati (Libera); Knutti (Libera), Sulser, Mebus, Brunner, Zurlinden

ZOK Luka Bar: Tvrdisic, Burzanovic, Carapic, Vukovic, Durakovic, Cenovic (Libera), Raznatovic; Barjaktarovic, Martinovic.

Bemerkungen: Düdingen ohne Steinemann (verletzt), und ab dem zweiten Satz ohne Deprati. – Wahl zu den besten Spielerinnen: Doshkova und Cenovic.

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