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Poyabrücke: Der VCS fordert neue Erhebungen

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Die Freiburger Sektion des Verkehrsclubs Schweiz (VCS) lässt nicht locker. Vielmehr scheint sie ihre Hoffnungen in Jean-François Steiert, den neuen SP-Staatsrat, zu legen. In einem Brief an seine Adresse fordert der VCS im Zusammenhang mit der Poyabrücke weitere Verkehrszählungen in der Stadt Freiburg. Kantonale Messungen im vergangenen Herbst haben ergeben, dass der Transitverkehr auf der General-Guisan-Allee um 12 Prozent zugenommen hat. Das laufe dem Teilrichtplan zuwider, kritisiert der VCS. Der Teilrichtplan verlangt, dass alle Begleitmassnahmen innerhalb von zwei Jahren seit der Eröffnung der Poyabrücke umgesetzt werden müssen, falls es zu Mehrverkehr auf den betroffenen Achsen kommt. Diese Frist ist im Oktober 2016 abgelaufen.

Der VCS räumt ein, dass zum Zeitpunkt der Verkehrszählung noch nicht alle Begleitmassnahmen in Kraft getreten waren und dass gewisse Massnahmen auch Zeit bräuchten, um Wirkung zu zeigen. «Bevor die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion eine unbefriedigende Situation offiziell absegnet, was uns zwingen würde, Rekurs einzureichen, schlagen wir darum vor, innerhalb der kommenden sechs Monate ergänzende Verkehrszählungen vorzunehmen», so der VCS. Sollten die Ergebnisse negativ ausfallen, verlangt der VCS weitere Begleitmassnahmen. Staatsrat Steiert erklärte den FN in einer ersten Reaktion, dass er keine vorschnellen Entscheidungen treffen wolle. Zunächst werde er das Gespräch suchen und juristische Abklärungen treffen. Sodann soll den gemachten Versprechen soweit als möglich Folge geleistet werden – dies im Bewusstsein unterschiedlicher Interpretationen der Versprechen.

rsa

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