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Prämien für Krankenversicherung ziehen im Jahr 2009 wieder an

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bern Für Erwachsene erhöht sich die Prämie für die Grundversicherung (mit Unfall und einer Franchise von 300 Franken) im gesamtschweizerischen Durchschnitt um 8,25 Franken pro Monat. Im Kanton Freiburg sind es 9,70 Franken. Dies hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag bekanntgegeben.

Die Unterschiede bei den Prämien für Erwachsene ab 26 Jahren zwischen den Kantonen sind beträchtlich. Genf profitiert als einziger Kanton von einer Senkung um 0,1 Prozent, während in Obwalden mit 6,7 Prozent die Prämien am stärksten ansteigen. Freiburg liegt bei plus 3,4 Prozent.

Kantonale Unterschiede

Dennoch bleiben die Prämien im Innerschweizer Kanton mit 246,96 Franken die drittbilligsten im Land. Am günstigsten ist Nidwalden (230,45). Genf wird an der Spitze der Prämienliste von Basel-Stadt abgelöst (420,26). Durchschnittlich kostet 2009 die Prämie 322,86 Franken pro Monat. Im Kanton Freiburg sind es 298,36 Franken.

Tiefer ins Portemonnaie greifen müssen 19- bis 25-Jährige: Deren Prämien steigen im Schnitt um 4,2 Prozent (FR: 3,5). Nach einer Senkung im laufenden Jahr haben auch die Kinderprämien mit einem Anstieg um 1,5 Prozent wieder angezogen (FR: 2,1).

Peter Indra, Vizedirektor des BAG, sprach gestern von einem moderaten Anstieg. Grund dafür seien nicht nur die hohen Reserven einiger Versicherungen, sondern kostensenkende Massnahmen, etwa in der Verwaltung oder bei den Medikamenten.

Das BAG will auch weiterhin darüber wachen, dass die Kosten im Gesundheitswesen nicht weiter steigen. In einem Gespräch mit den Versicherern und den Kantonen im Frühling will das Bundesamt zudem den weiteren Abbau der Reserven koordinieren.

Die Stiftung Konsumentenschutz (SKS), die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) sowie die Krankenkassen selber sehen im Gesundheitswesen noch grosses Sparpotenzial, vorab bei den Medikamentenkosten. Skeptisch steht Santésuisse dem weiteren Abbau der Reserven gegenüber. Mittelfristig führe dies zu deutlichen Prämiensteigerungen. Für Pierre-Yves Maillard, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), hingegen, reicht der Reservenabbau in manchen Kantonen noch nicht. FN/sda

Bericht Seite 2

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