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Präsenzlisten, kein Pausentee und ein Schiedsrichter mit Twint

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Längst haben im Kanton Freiburg die Fussballteams den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Und auch in Testspielen werden bereits munter Zweikämpfe absolviert. Richtig los geht es dann aber in zwei Wochen, wenn in den regionalen Ligen in die neue Meisterschaft gestartet wird. Unter dem Titel «Wiederaufnahme Spielbetrieb Breitenfussball» hat der Schweizerische Fussballverband (SFV) den Clubs dazu gestern ein aktualisiertes Schutzkonzept zukommen lassen.

Ein Mister Corona bei jedem Club

Ein wichtiges Thema ist dabei die Zurückverfolgung bei möglichen Ansteckungen. «Um das Contact-Tracing zu vereinfachen, führt der Verein für sämtliche Trainingseinheiten und Spiele Präsenzlisten aller anwesenden Personen (Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Staff, Zuschauer, etc.)», steht in dem Schutzkonzept. «Der Verein bezeichnet für jedes Training und für jedes Spiel eine Person, die für die Vollständigkeit und die Korrektheit der Liste verantwortlich ist.» Bei jedem Club wird jemand zum Mister Corona erklärt: «Jede Organisation, die Trainings oder Spiele durchführt, muss einen Corona-Beauftragen bestimmen. Diese Person ist dafür verantwortlich, dass die geltenden Bestimmungen eingehalten werden.»

Die Obergrenze für Zuschauer beträgt im Kanton Freiburg grundsätzlich 300 Personen. Ein Wert, der im regionalen Fussball ohnehin kaum je erreicht wird.

Garderoben und Duschen gemeinsam zu benutzen, ist weiterhin erlaubt. «Wobei sie jeweils nur von einem Team gleichzeitig benutzt werden dürfen, so dass alle Personen untereinander bekannt sind und keine Durchmischung verschiedener Gruppen stattfindet», präzisiert der Verband. Die Mannschaften sollen unter sich bleiben, auch im Kinderfussball. «Die gleichzeitige Verwendung einer Garderobe durch zwei Teams ist deshalb zu unterlassen», schreibt das Schutzkonzept vor.

Auch rund um das Spiel werden Anpassungen vorgenommen. Getränke etwa sollen nur aus individuellen, gekennzeichneten Behältern konsumiert werden. Jeder Spieler benötigt also seine eigene Flasche. Die Teamfläschchen sind genauso verboten wie der traditionelle Pausentee.

Schutz auch für die Referees

Geschützt werden auch die Schiedsrichter. Der Verband empfiehlt, die Spielerkontrolle im Freien durchzuführen und den Referee möglichst nicht mit Bargeld, sondern beispielsweise per Twint zu bezahlen.

Für den Fall, dass es trotz Schutzkonzept zu Infektionen kommt, sind ebenfalls Massnahmen festgelegt. «Bei einem Corona-Fall im Klub oder beim Verdacht einer Ansteckung auf der Sportanlage muss der Hausarzt oder der zuständige Kantonsarzt informiert werden. Dieser entscheidet anschliessend über das weitere Vorgehen (Quarantänepflicht für wen genau, etc.).» Sind sechs oder mehr Spieler einer Mannschaft infiziert oder in Quarantäne, wird das Spiel verschoben.

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