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Präses tritt nach 30 Jahren Amtszeit zurück

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Dreissig Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung zur Delegiertenversammlung der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung vom 12. November in das Bildungszentrum Burgbühl.

In seinem Jahresbericht fragte sich Präsident Aldo Buchs einmal mehr, weshalb so viele Bürgerinnen und Bürger sich immer wieder von der Macht und dem Anhäufen von Geld beeinflussen und leiten liessen. «Meist wird der Profit vor das Wohl der Menschen gestellt, das ist sehr bedauerlich», sagte er. Er wies zudem auf die in den letzten Jahren veränderten Werte der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung (KAB) hin. «Heute spielen die Kultur in den Dörfern und die Traditionen wieder vermehrt eine wichtige Rolle.»

Seit 1986 Arbeiterseelsorger

Mit grossem Bedauern nahm die Versammlung unter dem Traktandum Personelles von der Demission ihres angesehenen Präses Pfarrer Paul Sturny Kenntnis. Bereits seit 1986 ist Sturny mit Herzblut und vollem Engagement Arbeiterseelsorger und hat während den 30 Jahren als Präses der KAB stets das christliche Menschenbild in den Mittelpunkt gestellt. Mit einem lang andauernden Applaus wurde Paul Sturny für seine grossen Verdienste gewürdigt. Seine Nachfolge wird in den kommenden Monaten entschieden.

Weniger Spenden letztes Jahr

Vorstandsmitglied Jérome Clerc berichtete über das Hilfswerk Brücke – Le Pont, welches im vergangenen Jahr mit weniger Spendengeldern auskommen musste. Er zeigte sich beunruhigt, dass auf der Welt «immer mehr Mauern gebaut werden und dabei die Brücken vergessen gehen».

Josef Kilchör berichtete dagegen über den gelungenen Spaghetti-Mittag in Heitenried der KAB-Sektionen Mittelland. Ein stolzer Betrag von 1600 Franken konnte der Stiftung Nuru überwiesen werden. Auch Bernhard Schafer konnte über Erfreuliches informieren: Die mittlerweile 30-jährige Vereinsfahne der KAB St. Ursen hat ausgedient und wird durch ein neues Exemplar ersetzt. Die Fahnenweihe findet voraussichtlich am 24. September 2017 statt. Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart bedankte sich bei der Versammlung für die Unterstützung der KAB-Sektionen bei den Wahlen.

92 Pflegebetten ab Ende 2017

Zum Abschluss der Versammlung gab Peter Portmann, Präsident des Gesundheitsnetzes Sense, einen Einblick in die Organisation des Gemeindeverbandes sowie einen Überblick über den Stand der Bautätigkeiten des Aus- und Umbaus des Pflegeheims Maggenberg. Voraussichtlich ab dem 4. November 2017 werden den Senslerinnen und Senslern in diesem Heim 92 Pflegebetten zur Verfügung stehen, 24 davon in der neuen Demenzstation. Peter Portmann präsentierte den Anwesenden ebenfalls das Projekt Socius «Älter werden im Sensebezirk» (siehe Kasten). Dabei handelt es sich um ein Alterskonzept für die 19 Gemeinden des Bezirks.

Socius

19 Gemeinden verknüpfen ihre Altersangebote

Fast 17 Prozent der Senslerinnen und Sensler sind über 65 Jahre alt, und diese Zahl dürfte noch wachsen. Die im Gemeindeverband Gesundheitsnetz Sense vertretenen Kommunen und Leistungserbringer, der Oberamtmann sowie die Rentnervereinigung mit 1200 Mitgliedern haben sich für das Projekt «Älterwerden im Sensebezirk» zusammengetan. Ziel ist es, die Unterstützung für die Älteren zu koordinieren und eine Anlaufstelle aufzubauen. Unter Federführung der Spitex planen die Beteiligten, ein Alterskonzept für den Sensebezirk zu erarbeiten. Mit verschiedensten Massnahmen soll dafür gesorgt werden, dass die Menschen im Alter so lange wie möglich selbständig zu Hause wohnen können. Die Projektverantwortlichen verstehen die Altersarbeit umfassend. Neben ärztlicher Versorgung, Pflege, Betreuung, Gesundheitsförderung und Prävention gehören Wohnen, Mobilität, Integration, Generationenbeziehungen und Öffentlichkeitsarbeit dazu.

tr

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