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Prävention durch mehr Kontrollen

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Prävention durch mehr Kontrollen

Kantonale Verkehrspolizei erhöht gezielt ihre Präsenz

Um die Sicherheit auf der Strasse weiter zu verbessern, ergreift die Kantonspolizei im laufenden Jahr verschiedene zusätzliche Massnahmen. Dabei ist die Aktion «Alkohol – Geschwindigkeit» insbesondere auf den Schutz der jungen Verkehrsteilnehmer ausgerichtet.

Von WALTER BUCHS

Übersetzte Geschwindigkeit und Angetrunkenheit gehören zu den Hauptursachen von Verkehrsunfällen, namentlich bei jenen mit tragischem Ausgang. Das hat sich laut Polizeistatistik auch im vergangenen Jahr gezeigt. Ähnlich war der Befund in den Vorjahren. In den Jahren 1998 bis 2002 war bei 1182 Verkehrsunfällen Alkohol im Spiel. Dabei wurden 665 Personen verletzt und 27 getötet. Weiter zeigt sich, dass die Situation für ältere Fussgänger prekär ist. 2002 wurden sechs Fussgänger getötet. Diese waren zwischen 46 und 88 Jahre alt. Die Unglücke ereigneten sich meistens nachts und bei schlechter Sicht.

Wie bessere Resultate erreichen?

Aufbauend auf diesen Feststellungen plant die Verkehrspolizei ihre Aktionen. Dabei wirkt sich bloss schon die Tatsache, dass sich die Verkehrsteilnehmer wieder mehr kontrolliert fühlen, positiv aus, stellte Leutnant Gilbert Baeriswyl am Mittwoch an einem Pressegespräch fest. Aus diesem Grunde werden zusätzlich zu den üblichen Kontrollen im laufenden Jahr verschiedene weitere Massnahmen ergriffen. Zur Senkung der Zahl der schweren Unfälle wird ein besonderes Augenmerk auf das Tragen der Sicherheitsgurten geworfen.

Die Westschweizer Kantone werden koordiniert den Schwerverkehr unter die Lupe nehmen. Bei der Aktion «Trinken und Fahren» wird den Fahrzeuglenkern an einem Tag entsprechendes Informationsmaterial abgegeben. Zum Schulbeginn werden erneut Plakate aufgestellt, die sich nach Erfahrung der Polizei bewährt haben. Im Dezember folgt schliesslich die Aktion «Gute Sicht = Sicherheit». Wer mit vereisten Scheiben herumfährt, muss eine Strafe gewärtigen.
Die Analyse der (Selbst-)Unfälle mit tödlichem Ausgang zeigt auch, dass sehr oft Alkohol und übersetzte Geschwindigkeit die Ursachen und meistens junge Lenker im Alter von 18 bis etwa 25 Jahren betroffen sind. Aus diesem Grunde werden im laufenden Jahr mehrmals am Freitag und Samstag in der Nacht auf Strecken, wo es schon gelegentlich schwere Unfälle gab, besondere Kontrollen durchgeführt. Dabei werden Lenker, die mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs sind, zu ihrem eigenen Schutz aus dem Verkehr genommen.

Absicherung der Baustellen

Die Reparaturarbeiten auf der A 12 sind für die Verkehrspolizei Anlass, die Signalisation auf den Baustellen zu optimieren. Bekanntlich sind die Streifen, die die neuen Fahrbahnen markieren, orange. Gilbert Baeriswyl stellt fest, dass man diese nachts und bei Regen sehr schlecht sehe, insbesondere wenn nicht reflektierende Farbe benutzt wird. Er setzt sich deshalb dafür ein, dass gelbe, reflektierende Streifen zum Einsatz kommen.

Das Bundesamt für Strassen ist aber gegen den Farbwechsel. Freiburg hat nun die Erlaubnis, während zwei Jahren einen Test durchzuführen. Nun sind deshalb auf den Baustellen der A 12 die Streifen in einer Richtung orange und in der anderen gelb.

Die Einhaltung der Geschwindigkeit sei auch auf den Baustellen der Autobahn ein Problem, stellt Gilbert Baeriswyl fest. Von 9000 Fahrzeugen, die im April kontrolliert wurden, sind über 1000 zu schnell gefahren, obwohl der Hinweis «Achtung Radar» angebracht war. 37 mussten sogar beim Richter verzeigt werden und müssen mit dem Entzug des Fahrausweises rechnen.

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