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Premieren von Wawrinka und Chiudinelli

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Premieren von Wawrinka und Chiudinelli

Zwei Rookies im Einzel für die Schweiz im Davis-Cup gegen Holland in Freiburg

Das Schweizer Davis-Cup-Team beginnt heute die Partie gegen Holland mit zwei Nachwuchsleuten. Marco Chiudinelli (ATP 150) spielt im Forum Freiburg (13.00 Uhr/SF 2) gegen Sjeng Schalken (73), dann trifft Stanislas Wawrinka (118) auf Peter Wessels (78).

Für das Doppel vom Samstag sind Yves Allegro/George Bastl sowie Raemon Sluiter/Wessels nominiert worden, und am Sonntag werden sich normalerweise Wawrinka und Schalken sowie Chiudinelli und Wessels gegen-überstehen. Änderungen sind aber im Doppel wie auch in den letzten Einzeln möglich und zumindest am Sonntag zu erwarten.

Chiudinellis Lohn

Heute tritt in Freiburg zunächst der Davis-Cup-Neuling Marco Chiudinelli ins Rampenlicht. Für den 23-Jährigen ist das Aufgebot eine verdiente Belohnung für die konstanten Fortschritte in den letzten 18 Monaten. Der Baselbieter, der heuer schon Andrej Pavel bezwang und zuletzt in Dubai nach überstandener Qualifikation an Igor Andrejew scheiterte, hat noch kein Lampenfieber: «Das ist ein Traum, der Realität wird. Ich liebe solche Herausforderungen. Die Nervosität wird noch kommen, aber ich denke, dass es eine positive Nervosität sein wird.»

Gegen Schalken wird es für Chiudinelli sicher sehr schwer; männiglich erwartet zwei Punkte von Hollands Leader. Der einstige US-Open-Finalist, der praktisch das ganze letzte Jahr an Pfeifferschem Drüsenfieber laborierte, ist erst seit kurzem wieder fit: «Seit etwa einem Monat geht es mir gut. Ich bin wieder stark und froh, dass ich spielen kann.» Der sympathische Schlaks, der eindeutig am höchsten dekorierte Spieler der Begegnung, weiss noch nicht, ob es von Vor- oder Nachteil sein wird, dass er auf zwei Spieler treffen wird, die noch nie einen wichtigen Davis-Cup-Match bestritten haben: «Jeder reagiert anders auf Druck. Einige spielen dann besser als an normalen Turnieren, andere schlechter. Wir werden sehen.»

Wawrinka neuer Leader

In Abwesenheit von Roger Federer ruhen nun die Schweizer Hoffnungen in erster Linie auf Stanislas Wawrinka, dem viele Auguren eine verheissungsvolle Zukunft voraussagen. Der Waadtländer, French-Open-Juniorenchampion 2003, gab im Vorjahr in Rumänien sein Davis-Cup-Debüt. Er verlor damals im bedeutungslosen fünften Match gegen Victor Hanescu. Für den Viertelfinal gegen Frankreich im Viertelfinal wurde er überraschend nicht nominiert, so dass er jetzt mit etwas Verspätung seine eigentliche Feuertaufe erlebt. Der 19-Jährige freut sich sehr: «Es ist grossartig, vor heimischem Publikum ein solches Spiel für die Schweiz bestreiten zu dürfen. Ich merke, wie die Spannung langsam steigt, hoffe aber, dass ich so gut wie möglich damit umgehen kann.»

Wawrinkas Gegner dürfte heute ähnliche Gefühle verspüren. Peter Wessels, der etwas überraschend für den Starttag dem allerdings leicht angeschlagenen Raemon Sluiter vorgezogen wurde, ist zwar schon 26-jährig, hat aber noch keinerlei Davis-Cup-Erfahrung. Rosset war um eine Beschreibung des 195 cm langen Aufschlagspezialisten nicht verlegen: «Denken Sie an Richard Krajicek und nehmen Sie die Haare weg, dann haben Sie Wessels.»

Ivo Heuberger wird nicht eingesetzt, obwohl er das zweitbeste Einzelranking aller Schweizer hat. Dies ist an und für sich keine sehr grosse Überraschung, da er für das Doppel kaum eine Alternative ist und letztes Jahr in Lausanne gegen Frankreichs Arnaud Clément schwer enttäuschte. Es sprach allerdings noch anderes gegen den St. Galler Rheintaler, wie Captain Marc Rosset ausführte: «Ivo hat selber vorgeschlagen, ihn nicht ins Team zu nehmen. Er war zehn Tage krank und hat viele Antibiotika genommen.» Si

Davis-Cup. Weltgruppe. Schweiz – Holland (im Forum Freiburg/Rebound Ace). Freitag, 13.00 Uhr: Marco Chiudinelli – Sjeng Schalken, gefolgt von Stanislas Wawrinka – Peter Wessels. – Samstag, 12.45 Uhr: Eröffnungszeremonie, anschliessend Yves Allegro/George Bastl – Raemon Sluiter/Wessels. – Sonntag, 12.00 Uhr: Wawrinka – Schalken, gefolgt von Chiudinelli – Wessels. – Änderungen im Doppel und in den letzten beiden Einzeln bis eine Stunde vor Matchbeginn möglich.

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