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Quartierverein hofft auf Stadtpark

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Trotz entspannter Stimmung hatten die Mitglieder des Quartiervereins Palatinat-Grandfey am vergangenen Dienstag einiges zu beklagen. «Was die Baustelle anbelangt, haben wir das Schlimmste hinter uns», sagt Dominik Egloff, Präsident des Quartiervereins. Die Anwohner von Palatinat-Grandfey selbst sehen dies anders. Das kleine Jogger-Paradies in der Nähe der Auberge aux 4 Vents ist eingeschränkt durch den Baustellenlärm, der von der Poya-Brücke ausgeht.

 Den Anwohnern bereiten vor allem die kommenden Wochenenden Sorgen, da die Vollendung der Brücke naht. «Einige schöne Samstage müssen bestimmt investiert werden», äussert sich Christophe Bressoud, Projektleiter derPoya-Konstruktion, dazu. Auchder Verschmutzung, die nach der Fertigstellung der Brücke folgen könnte, sieht eine Anwohnerin skeptisch entgegen. Sie fürchtet sich vor allem vor der Zigarettenasche, die sich mit dem Wind an ihre Hausfassade verirren könnte.

Ein neuer Stadtpark

Die Familien des Quartiers haben eine Idee, die ihnen sehr am Herzen liegt. Ein Grünpark soll dort entstehen, wo momentan die Baustelle ist. Vor dem Baustart wurde diese Fläche vom Militär benutzt, jedoch unregelmässig. «Wir haben noch keinen richtigen Park in der Stadt Freiburg», sagt Egloff. Damit wäre eine entspannende Grünzone für alle gegeben. Bis jetzt wurde jedoch noch nichts abgesichert.

Der Quartierverein hofft ausserdem, dass die 30er-Zone bestehen bleibt, wenn die Poya-Brücke fertig gebaut ist.

Parkplätze als Gefahr

In der Nähe des Palatinat-Grandfey-Quartiers finden jährlich etliche Ereignisse statt. Einmal abgesehen von den regelmässigen Gottéron-Matchs, baut auch der Zirkus Knie seine Zelte dort auf. Dies schliesst ein, dass viele Parkplätze benötigt werden–die aber an Grossanlässen nicht genügend vorhanden sind. Deswegen stellen die Anreisenden ihre Fahrzeuge überall hin, wo ein Fleck Beton frei ist–das Trottoir eingeschlossen.

Viele Familien, vor allem solche mit Kinderwagen, müssen so einen Umweg über die befahrene Strasse machen, was für sie eine grosse Ge- fahr darstellt. Auch machen die falsch parkierten Autos die Strasse für Feuerwehrau- tos oder Ambulanzen unpassierbar. Der Quartierverein wünscht sich deshalb, dass die Parkplätze von der Polizei kontrolliert werden. Dies war bisher nur bei Anlässen mit 5000 oder mehr Zuschauern der Fall.

Kleines Budget

Der letztes Jahr neu gegründete Quartierverein hat aber auch viele Zukunftspläne: Adventsfenster und Seifenkistenrennen sind nur einige Ideen, die das Quartierleben in Zukunft fördern sollen–und dies mit einem bescheidenen Budget von 885 Franken.

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