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Raus aus der Amtsstube, ab in den Neighborhub

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Natacha Roos, ihres Zeichens Dienstchefin des Amtes für Kultur der Stadt Freiburg, empfing gestern ausgeschlafen und frisch geduscht die Medien in ihrem temporären Zuhause. «5,6 Liter Wasser habe ich heute Morgen fürs Duschen gebraucht», erzählte sie fasziniert von ihren Erfahrungen im Haus der Zukunft. Das habe das Gerät am Duschkopf angezeigt. Die erste Nacht im Neighborhub hat Roos mit ihren Kindern verbracht. Auf dem ausklappbaren Wandbett hat sie geschlafen. Auf den Matratzen am Boden die Kids. «Das war toll. Auch konnten die Kinder am Abend vor dem Haus mit ihrem Roller herumfahren.»

Bei Saft, Kaffee und Brötchen – alles aus der Region und nachhaltig produziert – präsentierte sie die Idee hinter dem Aufenthalt ihres vierköpfigen Teams im Neighborhub auf dem Areal der Blue Factory. Für einmal ausserhalb der Büroräume im Equilibre zu arbeiten sei eine einmalige Chance, sagte sie, vor sich auf dem mobilen Holztisch den Laptop. Im Hintergrund läuft das Wasser gurgelnd durch den Kaffeefilter. «Das ist ein Ort, wo gelebt wird, wie Sie hören können.» Einerseits wolle die Stadt mit diesem Experiment ihr Inte­resse an der Blue Factory manifestieren. Andererseits wolle der Kulturdienst auch vorleben, was er in seinem Kulturleitfaden 2030 festgelegt hat: Das Interesse auf die Kulturschaffenden ausrichten, ein starkes Kulturleben fördern und die Menschen daran teilhaben lassen. Gemäss Roos geht es auch darum, die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und der nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen.

Frühstück mit Laurent Dietrich

Für die Woche im Solarhaus hat das Team um Natacha Roos ein reich befrachtetes Programm auf die Beine gestellt. Dabei ist die Bevölkerung zweimal zum Frühstück eingeladen und zweimal zu einem Abendprogramm.

Morgen, anlässlich des Tags der Zweisprachigkeit, können Interessierte mit Kulturvorsteher Laurent Dietrich (CVP) zusammen zmörgele. Am Nachmittag gibt es eine Diskussions­runde mit Fachleuten zum Thema, «Kann eine Bibliothek zweisprachig sein?». Danach folgt ein «Flanier-Apéro», bei dem die Blue Factory besucht werden kann. Das «Petit Labo» bietet zudem am Nachmittag deutsch- und französischsprachigen Kindern ab vier Jahren auf Anmeldung verschiedene Animationen.

Der Donnerstagabend ist reserviert für Vereinigungen, die eine Subvention erhalten. Sie haben die Gelegenheit, sich vorzustellen und ihr Beziehungsnetz zu stärken. Ab 20 Uhr ist wiederum die Bevölkerung eingeladen, am musikalischen Afterwork-Event teilzunehmen, das vom jungen Freiburger Kollektiv Point 76 gestaltet wird.

Am Freitagmorgen schliesslich lädt Natacha Roos Akteure der Kultur sowie Interessierte zum «Frühstück culturel» ein.

Programm unter: www.ville-fribourg.ch/de/news/das-kulturamt-verlaesst- seine-vier-waende.

Fakten

Testwohnen für Interessierte

Der Neighborhub wurde von Studierenden und Professoren aus vier Hochschulen (EPFL, HEIA-FR, HEAD und UNIFR) konzipiert. Er ist als Treffpunkt für die Bevölkerung vorgesehen und soll Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft entwickeln helfen. Das Solarhaus ist im Oktober 2017 in Denver für seine architektonischen Qualitäten, seine Energieeffizienz und sein intelligentes Wasser­management ausgezeichnet worden. Interessierte können darin eine Woche lang wohnen und sich als «Supernachbarn» um das Haus kümmern. Ab März 2019 gibt es wieder freie Termine.

rsa

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