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Region Sense schaute in den Spiegel

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Karin Aebischer

Seit einem halben Jahr setzt sich der Vorstand der Region Sense mit dem Beginn der Überarbeitung der Regionalplanung des Sensebezirks auseinander. «Wir haben noch viel Arbeit vor uns, doch sie wird spannend sein», prophezeite der Präsident und Oberamtmann Nicolas Bürgisser den Delegierten gestern im Vereinshaus in Heitenried. Die aktuelle Regionalplanung stammt aus dem Jahr 1991 und sei in einigen Bereichen überholt. «Wir haben uns schonungslos den Spiegel vorgehalten und uns selber qualifiziert und qualifizieren lassen», so Bürgisser zur ersten Klausurtagung. Der Vorstand der Region Sense wurde dabei von der Firma ecoptima aus Bern beraten.

Eine Aktion im November

In einem ersten Schritt wurden die Stärken und Schwächen des Bezirks aufgelistet. Da es oft einen Mangel an verfügbarem Bauland gäbe, werde im November eine Promotionsaktion für Bauland durchgeführt. Ziel der künftigen Regionalpolitik sei es, sich auf die Stärken (hohe Lebensqualität in der Natur, nahe an den Agglos, qualitativ gute Schulen) zu fokussieren und an den Schwächen (Baulandbewirtschaftung, öffentlicher Verkehr) hart zu arbeiten. «Wir möchten die Bevölkerungszahl halten oder massvoll steigern, jedoch nicht zu jedem Preis», erläuterte Nicolas Bürgisser im Namen des Vorstandes der Region Sense.

Das Budget 2009 der Region Sense, das von Einnahmen und Ausgaben von rund 390 000 Franken ausgeht, wurde von den Delegierten einstimmig angenommen. Genehmigt wurden ebenfalls die Budgets der integralen Berglandsanierung (IBS) sowie des Rechenzentrums der Gemeinden Deutschfreiburgs (RZGD), das einen Aufwand und Ertrag von rund 1,2 Mio. Franken vorsieht. Unter «Verschiedenes» wollte Gemeinderat Daniel Perler aus Wünnewil-Flamatt wissen, aus welcher Kasse die 160-Jahr-Feier des Sensebezirks bezahlt wird, welche Ende Oktober in Schmitten stattfindet. Bürgisser klärte auf, dass jede Gemeinde 25 Franken an die 60 Franken Kosten pro Gast beiträgt (insgesamt ca. 300 bis 350 Gäste). Ein Teil stamme aus der Kasse der nicht mehr existierenden Ammännervereinigung, die 5000 Franken zur Verfügung gestellt habe. 15 000 Franken gehen zu Lasten der Region Sense, die sie aus dem Fonds «Kleinprojekte» bezahlt. Der Anlass findet alle zehn Jahre statt (schon 1998) und sei ein Dank an alle ehemaligen Gemeinderäte.

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