Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Regionale Elite trifft auf Weltelite

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: MAtthias Fasel

«Natürlich gehört das Rennen in Plaffeien zu meinen Saisonhöhepunkten», sagt Rudolf Biedermann. Der Sensler ist aus Freiburger Sicht der Hoffnungsträger für den Racer Bikes Cup vom Wochenende. «Die Strecke kenne ich sehr gut. Sagen wir es so: Ich könnte sie auch blind herunterfahren.» Klassierte er sich in den bisherigen Läufen der Rennserie zwischen den Rängen 25 und 30, will er bei seinem Heimrennen deshalb in die Top 20.

Der grosse Exploit ist für Biedermann nicht möglich

Das wäre natürlich bereits eine Top-Leistung. Aber ist da nicht irgendwo noch der Traum vom grossen Exploit vorhanden, auf dieser, seiner Strecke? Ist es nicht möglich, auch Konkurrenten wie den ehemaligen Welt- und frischgebackenen Europameister Ralph Näf an einem Tag, an dem alles zusammenpasst, zu übertrumpfen? «Nein, das ist schlicht nicht möglich», sagt Biedermann sofort. Schliesslich seien die besten Fahrer Profis, er hingegen arbeite noch zu 80 Prozent. Für sechs Trainings pro Woche und regionale Topleistungen reicht es für den 23-Jährigen trotzdem. So gehört Biedermann zu den Favoriten auf den Titel des Westschweizer Meisters, der in Plaffeien ebenfalls vergeben wird.

Als Training gewinnt er Laufrennen

Überhaupt ist der Plaffeier ein Phänomen, gewinnt er doch nicht nur mit dem Bike, sondern auch laufend immer wieder Rennen. Was ist denn nun seine Präferenz? «Ich setze klar aufs Biken. Im Sommer bin ich fast nur mit dem Bike unterwegs. Das Laufen betrachte ich als gutes Training und schönen Ausgleich. Ich jogge deshalb zu Beginn des Jahres, um dann wieder richtig heiss aufs Biken zu sein.» Für den Sieg bei den Freiburger Cross-Meisterschaften und dem Farvagny-Nachtcross hat es in seiner Zweitsportart 2009 jedenfalls gereicht.

Auf dem Bike lief es ihm zuletzt nicht ganz so gut. Bei den Schweizer Meisterschaften vor zwei Wochen in Chur, auf die er seine Saisonplanung ausgerichtet hatte, gab Biedermann frustriert auf. «Vor einigen Wochen bin ich in ein Tief gefallen. Ich war einige Zeit krank und bei den letzten Rennen deshalb nicht ganz auf dem Damm gewesen. Aber ich hoffe, dass ich in Plaffeien wieder fit sein werde.»

Technisch anspruchsvoll

Ein starker Lokalmatador wäre ganz im Sinne von Hugo Raemy, der als Mitglied des Bike-Clubs Sense-Oberland das Rennen mitorganisiert. Er ist stolz darauf, dass der Anlass nicht mehr, wie in den letzten Jahren, nur zum Freiburger Cup, sondern Plaffeien als einer von acht Orten der Schweiz zur nationalen Rennserie gehört. «Wir haben schon immer ein bisschen damit geliebäugelt. Deshalb haben wir uns gefreut, als man auf uns zugekommen ist.»

Er freut sich, Top-Cracks wie Näf oder den EM-Fünften Lukas Flückiger im Hapferenwald zu sehen. Denn er ist überzeugt, dass die 5,2 Kilometer lange Strecke dieses Jahr technisch sehr anspruchsvoll ist. Steile Abfahrten und schmale Waldwege tun das Ihrige dazu.

Nächstes Jahr mit mehr ausländischen Fahrern

Natürlich ist es mit viel Aufwand verbunden, an zwei Tagen verschiedene Rennen für 500 bis 600 Fahrer zu organisieren. Über 90 Helfer stehen am Wochenende im Einsatz.

Nichtsdestoweniger wird in Plaffeien auch nächstes Jahr ein Racer-Bikes-Rennen stattfinden. Es soll sogar aufgewertet werden. «2010 findet das Rennen bereits Ende Mai statt. Dieses Jahr haben wir kaum ausländische Fahrer, weil am Wochenende in den meisten Ländern die nationale Meisterschaft ausgetragen wird. Deshalb haben wir das Datum geändert. Im Mai 2010 stehen die Chancen auf eine internationale Besetzung sehr gut», verrät Raemy.

Mehr zum Thema