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Reinigungspersonal verdiente jahrelang zu wenig – nun hat der Kanton Freiburg auf Antrag des VPOD reagiert

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Der VPOD intervenierte im März beim Personalamt des Kantons Freiburg, weil einer Reinigungsfachfrau die Arbeitserfahrung nicht richtig angerechnet worden waren. Daraufhin ergab eine Prüfung, dass das kein Einzelfall ist. Nun hat der Staatsrat reagiert.

In der kantonalen Verwaltung soll das Reinigungspersonal währen Jahren zu wenig verdient haben, da bei der Anstellung die Berufserfahrung zur Ermittlung des Lohns nicht berücksichtigt wurde. Nach einer Intervention durch die Gewerkschaft VPOD hat der Kanton nun reagiert, wie der VPOD in einem Communiqué schreibt. 

So habe der Freiburger Staatsrat am 24. August ein Dekret erlassen, das die Gehaltseinstufung des Reinigungspersonals unter Berücksichtigung der bisherigen Berufserfahrung festlegt – so wie es für alle Staatsbediensteten gilt. Der Staatsrat werde nun die Gehaltseinstufung aller Reinigungskräfte in der kantonalen Verwaltung überprüfen. Die Gehälter sollen dann ab dem 1. September korrigiert werden. Dies habe eine deutliche Lohnerhöhung für das Reinigungspersonal des Kantons zur Folge, so der VPOD. Einige Angestellten sollen laut Mitteilung über 800 Franken monatlich mehr verdienen als bisher. 

Der VPOD ist durch eine Reinigungsfachfrau auf die Problematik aufmerksam geworden. In ihrem Arbeitsvertrag wurde sie in ihrem Dienstalter zehn Stufen zu niedrig eingestuft, was einer Differenz von 850 Franken entspreche. Eine anschliessende Prüfung innerhalb des Hochbauamts habe ergeben, dass es eine «langjährige Praxis» war, bei der Einstellung die Berufserfahrung nicht zu berücksichtigen.

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