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Richemond wieder in der 2. Liga

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Richemond wieder in der 2. Liga

Fussball, Aufstieg 3./2. Liga: Unglückliche Niederlage für den FC Kerzers

Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehte Kerzers gegen Richemond mächtig auf und machte den Zwei-Tore-Rückstand innert fünf Minuten wett. Etwas Pech, eine Spur Unvermögen und ein vergebener Strafstoss verhinderten aber am Schluss den durchaus möglichen Sieg der Seeländer.

Von BRUNO GROSSRIEDER

Der FC Richemond liess sich die Butter nicht mehr vom Brot streichen. Nach nur einem Jahr Abwesenheit melden sich die Stadtfreiburger wieder in der zweiten Liga zurück. Leicht wurde ihnen der Sieg allerdings nicht gemacht. Nach einer überlegen geführten ersten Halbzeit lagen sie verdient mit zwei Toren vorne, und nichts deutete zu diesem Zeitpunkt darauf hin, dass sich daran viel ändern würde. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit kehrte Kerzers aber den Spiess um und Richemond musste, gegen die nun grossartig aufspielenden Seeländer, phasenweise bös unten durch. Dass sie am Schluss dafür nicht belohnt wurden, haben sie weitgehend dem eigenen Unvermögen, dem ausgezeichneten Torhüter Brülhart und auch der taktisch reiferen Spielweise der Einheimischen zuzuschreiben.

Kurz nach Spielbeginn wurde beidseits je eine grosse Chance zur Führung vergeben. Sowohl Despond für die Einheimischen als auch Krähenbühl für Kerzers konnten allein gegen das Tor ziehen. Keiner der beiden vermochte aber die jeweils ausgezeichnet reagierenden Torhüter zu bezwingen (9. und 11.) Nach einer Viertelstunde ging Richemond, nach einem Eckball von Egger, durch den aufgerückten Libero Didier Wuilloud in Führung. Der Schock des Rückstandes sass anscheinend tief, denn den Seeländern gelangen in der Folge kaum noch zusammenhängende Aktionen. Zudem wurde viel Kraft für unnötiges Reklamieren gegen die Schiedsrichterentscheide verpufft. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff fiel das zweite Gegentor. Ein Handspiel von Bieri, nach einer Flanke von Yurdakul, musste mit Strafstoss geahndet werden, den Cotting sicher verwertete.

Überlegene Seeländer

Krähenbühl leitete mit einem Kopfstoss an die Latte die Offensive der Gäste in der zweiten Halbzeit ein. Nach einer guten Stunde gelang Daniel Hurni das Anschlusstor, und fünf Minuten später war der verdiente Ausgleich Tatsache. Mutti hatte den fälligen Handspenalty sicher verwertet. Nach einem schnellen Konter gelang Lipp aber die erneute Führung für Richemond.

Die Schlussminuten samt Nachspielzeit waren dann an Spannung kaum mehr zu überbieten. Nach einem Lattenschuss von Glutz rettete Torhüter Brülhart den Einheimischen mit zwei Glanzparaden und einem gehaltenen Penalty den Sieg.

Richemond – Kerzers 3:2 (2:0)

Guintzet. – 130 Zuschauer. – SR: Ben Lahcen (Marly). – Tore: 15. Didier Wuilloud 1:0, 45. Cotting 2:0 (Handspenalty), 64. Daniel Hurni 2:1, 69. Mutti 2:2 (Handspenalty), 77. Lipp 3:2.
Richemond: Brülhart; Didier Wuilloud; Barin, S. Vercellini (63. Lipp), Riedo (79. Olivier Wuilloud); Egger, Yurdakul, Thalmann, Cotting; Despond (59. Brohy), J. Vercellini.
Kerzers: Marthaler; Bruno Hurni; Caraccio, Bieri; Mutti, Dysli, Daniel Hurni, Fasnacht; Comba (56. Forster), Krähenbühl (79. Glutz), Kilchhofer.
Bemerkung: 93. rote Karte für S. Vercellini (Handspiel auf der Torlinie).
Frustration bei Kerzers

Kerzers-Trainer Rudolf Dysli zeigte sich sehr enttäuscht über den Verlauf der Aufstiegsspiele. Hart ins Gericht ging er mit den Leistungen der Schiedsrichter. Während der Meisterschaft habe man gute Schiris gehabt. Offenbar wolle aber der Verband mit der Nominierung von schlechten Schiedsrichtern für die Aufstiegsspiele den FC Kerzers lieber nicht in der zweiten Liga haben. Kerzers sei unter dem Wert geschlagen worden, einzig Léchelles sei stärker gewesen. Man werde dem eingeschlagenen Weg treu bleiben und mit den jungen Spielern einen Neuanfang wagen.
Richemond-Trainer Alexandre Bourquenoud glaubt, dass seine Mannschaft mit den Sensler Vereinen in die beste Gruppe eingeteilt wurde. Man habe bis zum Schluss hart um einen Aufstiegsplatz kämpfen müssen, daher habe man nahtlos an die guten Leistungen anknüpfen können. Der Start sei ihnen mit zwei Siegen und einem Unentschieden optimal gelungen. Der Zukunft sieht Bourquenoud optimistisch entgegen: «Wenn es uns gelingt, drei gute Spieler zu verpflichten, werden wir mit dem bestehenden Kontingent auch in der zweiten Liga bestehen können.» or

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