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Risikoreiche Aufräumarbeiten

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Im Galterental stehen Armee- und Zivilschutzkräfte sowie Forstequipen im Einsatz

Autor: Von PIERRE-ANDRÉ SIEBER/La Liberté

Bereits am Samstagmorgen um sieben Uhr nahmen die Räumungsequipen ihre Arbeit auf, mit dem Ziel, vorerst den Zugang zum Tal frei zu machen. Dies soll den Bewohnerinnen und Bewohnern die Rückkehr in ihre Häuser ermöglichen. Ein Teil von ihnen konnte bereits am Freitagabend zurück (FN vom Samstag, 11. August 2007). Für jene im hinteren Teil des Tals war es auch am Wochenende noch nicht möglich.Vorerst müssen hunderte Kubikmeter Schlamm und Erdmassen geräumt werden. Zusätzlich müssen die Forstwarte in äusserst gefährlichen Lagen Bäume fällen. Um zu den entsprechenden Stellen zu gelangen, müssen sie sich von der Bürglenseite her ins Tal abseilen. Es gibt keine andere Möglichkeit, wie Henri Pauchard vom Forstdienst der Freiburger Burgergemeinde erklärt. Schwere und breite Kranwagen können weder die Bernbrücke noch das Zugangstor zum Tal passieren. Auch der Einsatz von Helikoptern kommt nicht in Frage. «Es braucht so oder so jemanden, der die Baumstämme am Wurzelstock durchsägt», sagt Pauchard weiter.

Unterstützung durch die Armee

«Das ist Arbeit für Spezialisten», sagt seinerseits Oberst i Gst Benoît Fragnière, der vor Ort den Einsatz der Armee überwacht. «Dazu braucht es Forst-Profis, über die wir in unseren Miliztruppen nicht immer verfügen können.»Bereits am Freitagabend hat die Armee einen Bagger und drei Lastwagen mitsamt der nötigen Mannschaft zur Verfügung gestellt. Benoît Fra- gnière ging am Samstag davon aus, dass die Strasse zum Galterental noch am Wochenende freigelegt werden kann. «Die ersten Aufräumarbeiten müssen auf jeden Fall beendet sein, wenn Mitte Woche die vorhergesagten neuen Regenfälle einsetzen.» Fragnière wird nach eigenen Angaben alles unternehmen, damit die Armee die Räumungsarbeiten im Galterental während zwei Wochen unterstützen kann. Es dürfe jedoch nicht vergessen werden, dass die Dienste der Armee derzeit in verschiedenen unwettergeschädigten Regionen der Schweiz gefragt seien. Bearbeitet von cn/FN

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