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Riskante Wetteinsätze

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Autor: Matthias Fasel

Roger Federer ist ja wirklich stark. Und er ist momentan auch wirklich gut in Form. Aber gleich 250 000 Dollar auf einen Sieg von ihm zu wetten, ist dann doch mutig. Exakt so viel wettete ein Australier am Montag nämlich auf einen Sieg des Schweizers im Startspiel gegen Lukas Lacko. Nun, die riskante Strategie ging immerhin auf: Federer hat sich nicht verletzt, Lacko die Sensation nicht geschafft. Der Lohn für den verrückten Aussie: lächerliche 2500 Dollar. Dass so eine vermeintlich todsichere Wette auch einmal in die Hose gehen kann, musste 2001 ein Tottenham-Fan erkennen. Als sein Team zur Halbzeit 3:0 gegen Manchester United führte, soll er seine ganze Hypothek auf einen Sieg seines Teams gewettet haben. Der Hintergrund: Er wollte seine Freundin beeindrucken. Tottenham verlor noch 3:5. Und die Freundin dürfte tatsächlich grosse Augen gemacht haben.

Die beiden Zocker sind aber bei Weitem nicht die Einzigen, die sich von der Sportwelt zu verrückten Wetteinsätzen haben verleiten lassen. Die Wettlustigkeit reicht dabei bis ganz nach oben in die Polit-Elite. So musste der Sprecher des Weissen Hauses, Robert Gibbs, im vergangenen März die tägliche Pressekonferenz im Trikot der kanadischen Eishockey-Nationalmannschaft abhalten. Der Grund: Er hatte im Olympia-Final auf die USA gesetzt und damit eine Wette gegen seinen kanadischen Amtskollegen verloren.

Und zu guter Letzt lassen sich auch Sportler gerne einmal auf Wetten ein. Bekannt ist in dieser Hinsicht vor allem der österreichische Skifahrer Rainer Schönenfelder. Nach einem Sturz des Athleten wandte sein Physiotherapeut 2007 eine spezielle Therapie an. Schönenfelder glaubte wohl wenig an eine Heilung und posaunte, dass er nackt das Lauberhorn hinunterfahre, wenn er tags darauf keine Schmerzen mehr spüre. Gesagt, getan. Da ein Fotograf Schönenfelder und seinen entblössten Rainer auch noch knippste, ging das Bild bald um die Welt – und wurde sogar im Kampf gegen den Klimawandel eingesetzt …

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