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Routinier Chumakow von Fux gefordert

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Routinier Chumakow von Fux gefordert

Freiburger Badminton-Meisterschaften in Freiburg – Lartschenko ohne Gegnerin

Bei der Kantonal-Meisterschaft in der Freiburger Heilig-Kreuz-Halle hielt die russische Dominanz an. In den Einzel-Kategorien holte Alexei Chumakow (BC Bulle) den vierten Titel in Serie und Anna Lartschenko (BC Tafers/Freiburg) folgte auf ihre Schwester Oksana Favre-Lartschenko.

Von FRANK STETTLER

Der 34-jährige Russe Andrei Chumakow bleibt in der Freiburger Badminton-Szene das Mass der Dinge. Wie bereits in den drei Jahren zuvor entschied er das Einzel zu seinen Gunsten. Nachdem er im Viertel- und Halbfinal die beiden Taferser Marco Eggenschwiler und Simon Enkerli in zwei Sätzen ausschaltete, musste er in einem packenden Endspiel gegen den erst 20-jährigen Marco Fux (Tafers) an sein Limit gehen. Am Ende behielt der Routinier mit 15:8, 13:15, 15:11 die Oberhand. «Ich bin sehr zufrieden, auch wenn ich nicht auf meinem besten Niveau gespielt habe», hält Chumakow fest. «Es war mein bisher schwerster Match gegen Fux.» Es sei nicht einfach gewesen, in der Heilig-Kreuz-Halle zu spielen, fuhr der Russe fort: «Die Lichtverhältnisse waren nicht auf beiden Seiten des Spielfeldes gleich.» Alexei Chumakow kam im Jahr 2000 in die Schweiz und spielte eine Saison für Tafers, ehe er zu Bulle wechselte. Macht ein Routinier wie er überhaupt noch Fortschritte? «Nein, es geht nur noch darum, das Niveau zu halten», erklärt Chumakow.

Ganz anders sieht die Sache beim Youngster Marco Fux aus. Der Walliser aus Brig will sich verbessern, deshalb hat er auf diese Saison hin von Adliswil zu Tafers gewechselt: «Ich wollte den Coach und das Team wechseln. In Tafers fand ich junge und motivierte Spieler vor. So macht es Spass.» Da Fux in Freiburg keine Stelle für ein Praktikum fand, trainiert er unter der Woche in Brig und reist für die Spiele an. Auch Fux hatte im Final mit den unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu kämpfen: «Als ich im dritten Satz auf der besseren Seite spielen konnte, lag ich bereits zu weit hinten.» Sein Ziel sei der Final gewesen, zumal mit den Brüdern Olivier und Michael Andrey (Turnier in Portugal) sowie Stephan Baeriswyl (Achillessehenriss) starke Gegner gefehlt hätten, so Marco Fux.

Lartschenko dreifache Meisterin

Zu keinem Zeitpunkt gefordert wurde im Frauen-Turnier Anna Lartschenko. Im Final setzte sich die Russin gegen ihre Club-Kollegin Rachel Baeriswyl vom BC Tafers glatt in zwei Sätzen durch (11:2, 11:3). «Es war ein einfaches Turnier», meinte Lartschenko. Weil sich Judith Baumeyer im Doppel verletzte und Lartschenkos Schwester Oksana Favre auf das Einzel verzichtete, war der Weg frei. Für Anna Lartschenko war es nach 2002 und 2003 der dritte Meistertitel im Einzel, nachdem sie es im Vorjahr verpasst hatte, sich für den Wettbewerb anzumelden.

Neben dem Einzel entschied Lartschenko auch das Doppel und das Mixed-Doppel zu ihren Gunsten. Zusammen mit ihrer Schwester Oksana bezwang sie das Bulle-Duo Odile Favre/Laurence Chollet in zwei Sätzen, im Mixed reüssierte sie zusammen mit Gilbert Fischer gegen das Gespann Tiffany Zaug/Simon Enkerli (Freiburg/Tafers).

Ein nächstes Ziel von Lartschenko ist im Februar die russische Meisterschaft. «Im Einzel will ich die Viertelfinals erreichen, im Doppel hoffe ich auf eine Halbfinal-Qualifikation», sagt Anna Lartschenko, welche sich selbst bisher eine gute Saison attestiert.
Schaller und Eltschinger

Bei den D-Männern wurde der Schmittner Sven Schaller Freiburger Meister. Im Final bezwang er seinen Kontrahenten Frédéric Bapst aus Freiburg in drei spannenden Sätzen mit 15:5, 10:15, 15:12. Titelverteidiger Fabio Molinari (St. Ursen) trat diesmal in der ABC-Kategorie an, wo er bereits in der ersten Runde scheiterte.

Im Turnier der Frauen-D setzte sich Laurence Eltschinger-Ragonesi (Freiburg) im Endspiel gegen Aline Doutaz (Greyerz) in zwei Sätzen durch. Doutaz stiess im zweiten Umgang an ihre physischen Grenzen. Damit holte sich Eltschinger-Ragonesi den Titel, den sie im Vorjahr in Kerzers an Andrea Gauch verloren hatte, wieder zurück. fs
Doppel Trepp/Eggenschwiler war nie wirklich in Gefahr

Im Doppel der Männer ging der Titel in Abwesenheit der Titelhalter Olivier und Michael Andrey an Roman Trepp und Marco Eggenschwiler (BC Tafers/Freiburg).

Eigentlich war Stephan Baeriswyl zusammen mit Eggenschwiler für das Doppel gemeldet, doch ein Achillessehnenriss machte ihm einen Strich durch die Rechnung. So sprang Roman Trepp für ihn ein. Nachdem Trepp/Eggenschwiler im Halbfinal das Gespann Dominique Aebischer/Lukas Zurkinden (Freiburg) eliminierten, setzten sie sich im Endspiel gegen Marc Wenger und Gilbert Fischer vom BC Bulle mit 15:9 und 15:9 durch. «Es verlief alles relativ glatt. Es wurde für uns nie richtig gefährlich», sagt Roman Trepp.

Im Einzel waren die beiden Doppel-Sieger an den Finalisten Fux (Trepp) und Chumakow (Eggenschwiler) gescheitert. Für Trepp keine unerwartete Niederlage: «Vor drei Wochen zog ich mir eine Verletzung am Oberschenkel zu. Deshalb war ich nicht in meiner besten Form.» Der 27-jährige Roman Trepp zeigt sich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: «Mit Tafers läuft es gut. Wir sind Leader. Auch bei den nationalen Turnieren ist es mir nicht schlecht gelaufen.» Mit seinen 27 Jahren sei es schwierig, noch grosse Fortschritte zu erzielen. «Dennoch habe ich in dieser Saison meine Fitness verbessert», so Trepp. fs

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