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Rückschlag für den FC Freiburg

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Mit zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen hatte sich der FC Freiburg in der 1. Liga im Kampf gegen den Abstieg etwas Luft verschafft. Der kurze Höhenflug des Teams von Christian Zermatten endete am Samstag jedoch wieder abrupt. 1:2 verlor man zu Hause gegen den FC Echallens, wobei es nicht nur eine vermeidbare, sondern auch eine etwas unglückliche Niederlage war. Über das ganze Spiel hinweg war Freiburg das aktivere Team gewesen und hatte sich manche Torchance erarbeitet. Im Abschluss sündigten die Pinguine allerdings mehr als einmal und wurden am Ende für ihre Ineffizienz bestraft. Die Niederlage gegen Echallens war umso bitterer, als die Saanestädter wie in den Spielen zuvor eine gute und kämpferische Leistung boten.

Allerdings trafen die Einhei­mischen am Samstag auf einen guten und cleveren Gegner, der mit viel Glück vorerst einen Gegentreffer vermied, um dann in der letzten Viertelstunde des Spiels mit zwei Kontern zuzuschlagen.

Im sich weiter zuspitzenden Abstiegskampf liess der FC Freiburg so auf unglückliche Art und Weise wertvolle Punkte liegen. Denn bei nur noch fünf Meisterschaftsrunden wird am Ende wohl jeder Zähler von Bedeutung sein, und Freiburg sollte nun unbedingt auch auswärts punkten.

Manche ausgelassene Torchance

Die ersten zwanzig Spielminuten gehörten den Gästen, die sich einige Chancen erarbeiteten, erst durch Da Veiga (8.), dann durch Bersier (15.). Nach und nach kam das Heimteam besser ins Spiel und durch einen heimtückischen Freistoss des starken Jimmy Tchaoule zur ersten Tormöglichkeit (21.). Ansonsten war die erste Spielhälfte recht ausgeglichen; das torlose Unentschieden zur Pause entsprach dem Gezeigten.

Nach dem Seitenwechsel legten die beiden Teams dann aber richtig los und erarbeiteten sich Möglichkeiten quasi im Zweiminutentakt. Zweimal Lambin (47./51.), Nzinga alleine vor dem Waadtländer Torhüter (49.) und auch Fernando (56./60.) hätten für die Freiburger die Führung erzielen müssen. Auch bei den vielen Eckbällen segelten die Freiburger Angreifer meist knapp am Ball vorbei.

So kam es, wie es so oft im Fussball eben kommt: Wer vorne die Tor nicht schiesst, kassiert sie hinten. Nach einem schnellen Konter der Gäste stand El Allaoui nach einem Prellball allein vor Ummel und brachte die Gäste sicher in Führung. Zwei Minuten vor Spielende stellte El Allaoui seine Totjägerqualitäten ein weiteres Mal unter Beweis, als er mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte – einen solcher Knipser sucht man beim FC Freiburg derzeit vergeblich.

«Bleibt nicht mehr viel Zeit»

Nachdem Lambin nach einem Corner einmal mehr einen Treffer verpasste, gelang Freiburg in der 90. Minute durch den eingewechselten Gachoud doch noch der Anschlusstreffer. Der junge Freiburger verkürzte mit dem Kopf auf 1:2, das Tor fiel allerdings zu spät, um die bittere Niederlage doch noch abwenden zu können.

Freiburgs Trainer Christian Zermatten war nach der Partie enttäuscht, aber gefasst: «Diese Niederlage ist schon bitter, vor allem weil wir so manche Torchancen hatten. Der erste Treffer war in dieser Partie eminent wichtig, leider hat ihn unser starker Gegner erzielt. Ausser der mangelhaften Chancenauswertung kann ich aber meinem Team keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben und sind nun recht niedergeschlagen. Wir müssen weiter an den kleinen Details arbeiten, um in den nächsten Partien zu punkten. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr.»

Telegramm

Freiburg – Echallens 1:2 (0:0)

St. Leonhard. – 250 Zuschauer. – SR: J. Schenk. Tore: 75. El Allaoui 0:1. 88. El Allaoui 0:2. 90. Gachoud 1:2.

FC Freiburg: Ummel; Déglise, Bize, Kanté, Ndarugendamwo (80. Gachoud); Char­rière (36. Luis Fernando), Tchaoule, Marques, Sdiri; Lambin, Nzinga (73. Benhaddouche)

FC Echallens: Piot; Debluë, Amougou, Veuthey, Samandjeu; Roder, Ziegler (88. Varidel), Germanier, Bersier; Da Veiga (78. Réaut), El Allaoui.

Bemerkungen: Freiburg ohne Efendic (abwesend) sowie ohne Nucera und Uka (verletzt), Echallens ohne Richard und Chevalley (gesperrt). – Verwarnungen an Charrière und Veuthey.

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