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Sassellas Dreier besiegelt Niederlage

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Sassellas Dreier besiegelt Niederlage Basketball: Freiburg Olympic mit Fehlstart im Playoff-Final gegen Boncourt Die 2400 Zuschauer in der Heilig-Kreuz-Halle bekamen am Samstag im ersten Finalspiel kein überragendes, aber dafür ein bis zum Schluss spannendes Spiel zu sehen. Fehlendes Abschlussglück, eine über kurze Phasen zu lasche Verteidigung und ein defensiv starkes Boncourt machten Olympic einen dicken Strich durch die Rechnung. Von BEAT BAERISWYL Dass die Freiburger in ihrer Halbfinalserie gegen Lugano kaum richtig gefordert worden waren, war zu Beginn der ersten Finalbegegnung kaum zu spüren. Im Gegenteil: Das Koller-Team startete konzentriert, mit dem Kopf bei der Sache. Montonati eröffnete mit einem Dreier das Skore; leider war das dann eine seiner einzigen nennenswerten Aktionen während des gesamten Spiels. Boncourt wurde gefordert, hatte kaum Spielraum und lag bald 0:6, dann 2:8 hinten. Ein in der ersten Hälfte präsenter und aggressiver Yuanta Holland sowie Marco Sassella sorgten dafür, dass die Jurassier ins Spiel kamen (15:15; 9.). Olympic ohne Wurfglück «Wer am Ende eine Trefferquote von knapp 30 Prozent aufweist, hat es schwer, eine Partie für sich zu entscheiden. Nicht das allein war entscheidend für die Niederlage», meinte ein sichtlich enttäuschter Spieler-Trainer Patrick Koller nach dem Spiel. Es war wirklich unglaublich, wie viele klare und deutliche Chancen die Freiburger an diesem Samstag ausliessen. Kaum einmal fand der Ball den Weg in den gegnerischen Korb. Montonati verwertete einen, Koller zwei von sieben und Baniak zwei von acht Versuchen in der ersten Hälfte. Auch taktisch wurde nicht immer klug gespielt. Zu oft wurden Würfe forciert, zu viele Einzelaktionen führten zu Ballverlusten. Viel effizienter das Spiel Boncourts. Die fünf harten Partien gegen Monthey schienen die «roten Teufel» gar zu beflügeln. «Wir bemerkten eine gewisse Unsicherheit bei unserem Gegner. Und seit dem fünften Halbfinalspiel wissen wir, dass wir auch gut verteidigen können und nicht bloss eine Offensivmannschaft sind. Heute haben wir mit dieser Defensive, mit den vielen Rebounds das Spiel entschieden», meinte Randoald Dessarzin nach dem unerwarteten Auswärtserfolg seiner Schützlinge. Offener Schlagabtausch mit Hochs und Tiefs Bis zur 15. Minute lag der Heimklub mehrheitlich knapp vorne. Dann aber skorten Holland und Doliboa, der jeden ihm gebotenen Freiraum stets dankend nutzt. Aus einem 31:28 (14.) wurde ein 31:37 (17.), dann ein 39:37 und schliesslich mussten die Freiburger die Gäste vor der Pause noch ziehen lassen! «In diesem zweiten, wie dann auch im dritten Viertel gestanden wir Boncourt zu viele leichte Körbe zu und verloren zu viele Bälle. Auch der Beginn der zweiten Halbzeit misslang uns vorerst total. In den dritten zehn Minuten verpassten wir die Vorentscheidung», so Koller. Wieder war es also die Konstanz, die Olympic diesen so wichtigen Sieg kostete. Die besser gewordene Defensive stach noch zu wenig, vor allem in den wichtigen Phasen überliess man den Gästen die Initiative Heikle Schlussphase Auch zu Beginn des Schlussviertels war noch jeder Ausgang möglich. Als aber in der 38. Minute Smiljanic und Doliboa zwei Dreier in Folge zum 70:75 verwerteten, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Olympic bäumte sich auf, kam 17 Sekunden vor Ende gar zum Ausgleich. Dann aber der vielleicht entscheidende taktische Fehler: Bei erst einem Mannschaftsfoul liess man Doliboa aufbauen, welcher den Ball vor der Sirene zu Sassella spielte, der praktisch mit der Schlusssirene den tödlichen Dreier verwertete und Olympic mit dem Rücken zur Wand stellte. Wie wird man an der Saane diese Niederlage verdauen? Ist man in der «Höhle der Teufel» in Boncourt zur nötigen Reaktion fähig? Am Mittwoch folgt der zweite Akt! Olympic – Boncourt 75:78 (39:44) Heilig-Kreuz-Halle; 2400 Zuschauer; SR: Leemann/Carlini. Freiburg Olympic: Dar-Ziv (13); Ceresa (2); Montonati (9); Jaquier (12); Wegmann (3); Koller (9); Borter (12); Seydoux; Baniak (15). Boncourt: Smiljanic (3); Rais; Imgrüth; Holland (13); Doliboa (32); Yavsaner (2); Kautzor (7); Kresta (2); Sassella (19). Bemerkungen: Beide Teams komplett, bei Olympic Kirmaci nicht eingesetzt. Beste Spieler: Jaquier/Sassella. Viertelsresultate: 22:20; 17:24; 21:16; 15:18. Jetzt ist eine Reaktion nötig Es ist hart, als Sieger der Qualifikation das so wichtige erste Finalspiel zu verlieren. Mit dieser schmerzlichen Niederlage muss Olympic den Heimvorteil aus der Hand geben. Am Mittwoch kommt es deswegen bereits zu einem «Spiel der Angst» bei den so heimstarken Jurassiern. Wäre diese Niederlage zu vermeiden gewesen? Patrick Koller: «Ja, aber wir haben zu oft die schlechte Abschlussvariante gewählt. Wir wollten zu viel, gewährten dem Gegenspieler zu viel Raum, obwohl wir nicht schlecht verteidigt haben. Jetzt müssen wir vermehrt auf die Karte Offensive setzen.» Sein Antipode Dessarzin sieht gerade in seiner Defensive den Schlüssel zum Erfolg: «Wir haben diesen Sieg defensiv vorbereitet. Jetzt heisst es für uns, die Nerven zu behalten und ruhig anzutreten. Die Last liegt auf den Schultern des Gegners. Wir haben schon einen Sieg.» David Dar-Ziv meinte: «Mental ist Boncourt im Vorteil. Aber jetzt fahren wir am Mittwoch in den Jura, gewinnen die Partie und am Samstag gehts wieder von vorne los!» Klar und deutlich, aber sicher nicht einfach, wie Marco Sassella bemerkte: «Unser Selbstvertrauen wächst mit diesem Sieg noch mehr. Es ist so schwierig, immer aggressiv zu verteidigen, wenn die Beine schwerer werden. Natürlich war ich auch persönlich motiviert, dass dieser wichtige Dreier den Weg in den Korb fand. Am Mittwoch vor eigenem Publikum wollen wir den zweiten Sieg!» Für Olympic wird es sicherlich ein Spiel der Wahrheit, will man die Chance auf den Meistertitel behalten . . .   bb

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