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Schon wieder auf dem Damm

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Schon wieder auf dem Damm

Doris Trachsel – Dreimonatige Genesung nach Kreuzbandriss

Es war am 22. September, als Doris Trachsel beim Fussballspielen mit dem Langlaufkader am rechten Knie einen Kreuzbandriss erlitt. Am 27. September wurde sie operiert. Jetzt, nach knapp drei Monaten, hat sie bereits das erste Testrennen hinter sich. Es war ein Aufsteller.

Autor: Von GUIDO BIELMANN

Dieses Testrennen hat Seraina Boner in 24 Minuten gewonnen. Doris Trachsel verlor 1:30 Minuten, lag aber dabei vor Bettina Gruber und Lena Pichard: «Das hat mich überrascht.» Am 24. Dezember wird Doris Trachsel im Fang am dritten und letzten Rennen der Greyerzer Langlauf-Woche starten. Es wird ihr erstes von drei regionalen Rennen sein, bevor sie wieder an die internationalen Rennen geht.Geht ein «Otto Normalverbraucher» nach einem Kreuzbandriss in der Regel Monate an den Krücken, sieht es bei Leistungssportlern ganz anders aus: Mit der viel besseren körperlichen Ausgangslage, der mentalen Bereitschaft und dem Know-how sind Sportler wie Doris Trachsel wieder sehr schnell auf dem Damm. Sie absolviert derzeit das gleiche Trainingsprogramm wie ihre Trainingspartnerinnen im Trainingszentrum in Davos: «Der Heilungsprozess ist sehr gut verlaufen, ich hatte nie Probleme.» Bereits nach sechs Wochen ging sie erstmals auf die Skier, musste aber dabei schauen, dass sie das Knie unter Kontrolle behielt: «Das Gefühl war sehr gut. Ich war zweimal auf dem Schnee, dann hatte es den ganzen November in Davos keinen Schnee mehr», sagt sie. So trainierte sie Jogging und Kraft.Eine zweiwöchige Physiotherapie-Session vom 20. November an in Magglingen gab Aufschluss über den Stand punkto Kraft, Ausdauer und Koordination: «Der Test nach zwei Monaten Regeneration fiel gut aus. Ich musste mit dem rechten Bein mehr Krafttraining machen.» Seit Anfang Dezember trainiert sie nun in Davos, wo auf dem Golfplatz eine Kunstschneeloipe angelegt ist. Auch die Beweglichkeit hat Doris Trachsel weitgehend wiedererlangt. Der Arzt hatte ihr eigentlich zur Vorsicht geraten. Aber die Physiotherapeutin hatte ihr anfangs gesagt, dass sie in drei, vier Monaten wieder dabei sei, wenn alles normal verlaufe. «Ich sagte mir da: Okay, jetzt gehts los. Ich erlebte während der ganzen Zeit seit dem Unfall nicht ein Tief, im Gegenteil: Die Motivation, die ich im Sommer im Training hatte, konnte ich nun auch in der Genesung aufbringen.» Sie kann in Klassisch und Skating auf weichem Schnee schon gut laufen. «Ich denke, dass ich auf vereister Unterlage aufpassen muss.»Die SM Mitte Januar in Liechtenstein, die U23-WM Ende Januar in Tarvisio (It) und vor allem die Langlauf-WM Ende Februar in Sapporo stehen an. Vor dem Unfall war insbesondere die Qualifikation für die WM in Japan die grosse Motivation im Training. Nun will sich Doris Trachsel am 24. Dezember am Weihnachtslauf im Fang ins erste regionale Rennen wagen, um zu sehen, wie es geht: «Ich habe meine Ziele nicht aufgegeben, auch wenn ich mich für Sapporo im Einzel wohl nicht qualifizieren kann, weil ich am Weltcup starten müsste. Aber vielleicht reicht es für die Staffel.»

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