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Schönbergquartier wird familienfreundlicher

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Im Schönbergquartier der Stadt Freiburg fehle es an Spielplätzen und Grünanlagen auf denen Familien mit Kindern ihre Freizeit verbringen können. Dies beklagte an der Quartierversammlung am Donnerstagabend sowohl der anwesende CVP-Gemeinderat Laurent Dietrich als auch das Komitee des Quartiervereins Schönberg.

Mehr Plätze für Familien

Das Projekt «Fribourg (ou)vert» der Stadt Freiburg soll Plätze für Familien und deren Kinder schaffen. «Die wenigen Spielplätze im Schönbergquartier sind in einem desolaten Zustand. Wenn man bedenkt, wie viele Kinder im Schönberg wohnen, ist dringend Handlungsbedarf vorhanden», sagte Susanne Stumpe vom Komitee des Quartiervereins auf Nachfrage. «Was am Schönberg in der Tat speziell ist, sind die zahlreichen Kinder und gleichzeitig der schlechte Zustand der Spielplätze», anerkannte auch Dietrich. Deshalb sei das Projekt spezifisch nur für das Schönbergquartier entworfen worden. Dieses Projekt stehe im Zusammenhang mit der Aufwertung der Quartiere in der Stadt Freiburg. «Die kleinen Grünflächen innerhalb des Quartiers bieten eine gute Möglichkeit, mehr Plätze für Familien zu schaffen», so Dietrich. Um das Quartier aufzuwerten, wollte die Stadt Freiburg zuerst nur temporäre Installationen auf den Grünflächen errichten. Der Quartierverein als Gruppe, die sich um die Grünflächen im Quartier kümmert, schritt damals ein. «Wir brauchen keine Ausstellung im Quartier, die nach kurzer Zeit wieder verschwindet, sondern feste und dauerhafte Installationen. Nur dies wertet das Quartier auf», forderte Stumpe. Die Stadt habe schnell begriffen, dass eine Aufwertung der Grünanlagen und Spielplätzen notwendig und eine Zusammenarbeit mit den Bewohnern unumgänglich sei.

Fünf Plätze geplant

Die Planungsphase für das Projekt läuft schon seit zwei Jahren. «Die Idee war nun, die Bewohner des Quartiers in das neue Projekt einzubinden. Die Bewohner, darunter vor ­allem die Kinder, sind die Personen, die später die Plätze nutzen. Somit war die Einbindung des Quartiervereins als Vertreter sehr wichtig», sagte Dietrich.

Fünf Orte für die Realisation

Die Stadtarchitektin und Projektverantwortliche Fanny Deslandres erklärt, dass ursprünglich an 13 Orten ermittelt wurde, ob eine Realisation einer Grünanlage mit Spielplatz möglich wäre. An fünf Orten sollen nun zwischen Oktober 2018 und August 2019 neue Grünanlagen mit Spielplätzen und Wasserläufen entstehen. «Für die landschaftliche Gestaltung der einzelnen fünf Standorte sind verschiedene Landschaftsgärtner beauftragt», erklärt Deslandres.

So soll rund um den Fussballplatz eine Begegnungs­- zone entstehen. Auch die Spielplätze der Primarschule und derjenige auf dem Maggenberg sollen neu gestaltetet werden. Weiter werden zwei Plätze in der Nähe der Kreuzung der Bischof-Besson-Strasse und der Jean-Marie-Musy-Allee neu entstehen.

Auch negative Stimmen

Bei den Anwesenden der Quartierversammlung gab es auch kritische Stimmen: Dass die Stadt Freiburg das Schönbergquartier aufwerten müsse, stehe ausser Frage. Doch, statt immer wieder neue Projekte zu entwerfen, sollten die bestehenden ausgeführt und beendet werden.

Die Stadt Freiburg hatte schon einige Projekte für das Schönbergquartier vorgesehen, und dann wurde doch nichts daraus, dies störte einige Anwesende. Dass im Budget der Stadt Freiburg das Geld für das Projekt «Fribourg (ou)vert» enthalten ist, sei aber beruhigend, sagte jemand aus der Versammlung.

Weiter läge an einigen Stellen im Quartier oft viel Müll herum. Dass die Stadt an diesen Stellen keine Mülleimer hinstelle oder diese gar entferne, stiess bei den Versammelten auf Unverständnis.

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