Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Schürch geht, zwei Finninnen kommen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Zahlen sind beeindruckend: In den vier Jahren, in denen Ärgera bereits in der Nationalliga spielt, hat Caroline Schürch 261 Skorerpunkte gesammelt. Mit 27 Toren und 19 Assists war die Stürmerin letzte Saison in der Qualifikation hinter Michelle Wiki die zweitbeste Skorerin der NLA. «Dass sie von der gesamten Liga gejagt wird, ist nichts Neues», sagt Trainer Jan Jungo. Dass die 28-Jährige ein Angebot eines anderen Teams annimmt aber schon. Allzu überrascht ist Jan Jungo nicht. «Wir mussten uns jedes Jahr damit befassen. Und in dieser Saison konnten wir sie nun halt nicht mehr halten. Sie suchte eine neue Herausforderung und ein neues Umfeld.» Gefunden hat sie das bei den Bern Burgdorf Wizards, einem Team, das letzte Saison die NLA-Qualifikation auf Rang fünf abschloss und in den Playoffs im Halbfinal an Dietlikon scheiterte. «Natürlich hinterlässt sie eine grosse Lücke. Wir werden bestimmt keine Spielerin finden, die alleine so viele Skorerpunkte sammelt. Vielmehr gilt es, den Abgang im Kollektiv aufzufangen und den Rucksack, den Schürch mit sich trug, auf verschiedene Schultern zu verteilen.»

Der Abgang der Topskorerin ist nicht der einzige, den der Club zu verkraften hat. Mit Carmen Bapst, Cindy-Jane Hirschi, Martina Feller und Thea Beck beenden vier Spielerinnen ihre NLA-Karriere.

«Qualitativ nicht schlechter»

 Trotzdem glaubt Jan Jungo nicht, dass Ärgera nächste Saison über eine schwächere Mannschaft verfügt. «Die Leute, die wir geholt haben, sind qualitativ nicht schlechter als diejenigen, die uns verlassen.» Zu den Neuverpflichtungen gehören mit Miia Saari und Laura Kullaa zwei finnische Stürmerinnen. Es ist das erste Mal, dass Ärgera auf ausländische Spielerinnen setzt. Ein Paradigmenwechsel sei dies aber nicht, sagt Jungo. «Die beiden sind mehr oder weniger selbsttragend, für uns entstehen also keine allzu grossen Kosten.» Der Club musste einzig bei der Suche nach einem Job und einer Wohnung helfen. Saari und Kullaa spielten letzte Saison bei Berner Oberland, einem Team also, das in der Qualifikation kein einziges Spiel gewann und abstieg. Die 27-jährige Saari kam dabei bloss auf zwei Tore und drei Assists, die 35-jährige Kullaa, die immerhin als physisch starke Spielerin gilt, gar bloss auf ein Tor und gar keine Torvorlage. Sind sie also wirklich echte Verstärkungen? «Beide spielten vor ihrem Engagement in Bern bei Vantaa in der obersten finnischen Liga. Beide sagen, dass sie letzte Saison unter ihrem Niveau spielten. Ich habe natürlich auch Nachforschungen betrieben. Alle haben mir gesagt, dass es gute Spielerinnen sind, wenn sie gefordert und gut integriert werden.» Mit Melanie Stump stösst eine dritte Spielerin von Berner Oberland in den Sensebezirk, genau wie Eliane Ganz (UHC Gürbethal). Zudem werden Lara Rumo und Livia Gross vom eigenen Nachwuchs in das NLA-Team integriert. «Vielleicht kommt noch die eine oder andere Spielerin dazu. Das wird sich bald zeigen», so Jungo.

 Änderungen gibt es auch im Trainerstaff. Mit Thomas Köstinger (bisher U21) und Benjamin Abplanalp (bisher Belp) stehen Jungo zwei neue Assistenten zur Seite. Der bisherige Assistent Mike Burkhalter bleibt als Techniktrainer im Team. Ärgera Giffers beginnt Ende Mai mit dem Sommertraining, die Saison beginnt am 17. September.

Mehr zum Thema