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Schwaller klebt das Pech an den Rädern

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 Es scheinen nicht die Paralympics der Ursula Schwaller zu sein. Nachdem am Donnerstag der verrutschte Funk eine Verkrampfung im rechten Arm verursacht hatte, verunmöglichte gestern ein technischer Fehler den Kampf um die Medaillen. Das Malheur passierte bereits in der ersten von sechs Runden. Durch einen Schaltfehler blockierte die Kette an einer Stelle, an die Schwaller an ihrem Handbike nicht selbst herankam.

Alles schiefgelaufen

Auch wenn das Problem schnell hätte behoben werden können, wäre der Anschluss an die Spitzengruppe wohl ein schwieriges Unterfangen geworden. Da sich das Pech aber gleich aneinanderreihte, wurde es unmöglich. Der in der Wagenkolonne fahrende neutrale Mechanikerwagen übersah Schwaller am Strassenrand zunächst. Als er sie dann doch noch entdeckte, konnte der hinten sitzende Mechaniker wegen der Kindersicherungnicht aussteigen. Nationaltrainer René Savary, der die Probleme beobachtet hatte, die Strecke aber eigentlich nicht hätte betreten dürfen, stieg deshalb über die Abschrankungen, um Schwaller zu helfen.

Schwaller mit Galgenhumor

 «Die Kette war so blockiert, dass Ursula keine Chance hatte, selbst etwas zu tun», erklärte Savary später. «Wahrscheinlich werden wir nun wegen mir noch eine Busse bezahlen, aber es ging um jede Sekunde.»Bis Savary den Defekt beheben konnte, war allerdings schon zu viel Zeit verstrichen. Schwaller lag ohne Aussicht auf eine Medaille zurück. «Ich habe noch eine Runde lang versucht aufzuholen, habe dann aber mit dem Team entschieden, dass es besser ist, das Rennen abzubrechen und mich auf den Teamwettkampf von morgen zu konzentrieren», erklärte Schwaller. Anders als nach dem Zeitfahren schien die Freiburgerin das Malheur besser verkraften zu können. «Es scheint, als würden mir halt einfach die Weltmeisterschaften besser liegen als die Paralympics. Aber wenigstens habe ich eine Bronzemedaille. Zu Hause kann ich dann wieder meine Weltmeisterschaftsgoldmedaillen anschauen», scherzte Schwaller etwas später bereits wieder.

Berset mit Silbermedaille

Jean-Marc Berset war im Strassenrennen der Männer von Beginn weg an der Spitze anzutreffen. «Wir hatten mit drei Schweizer Athleten in der Spitzengruppe eine hervorragende Ausgangslage», sagte ein überglücklicher Berset im Ziel. In der letzten Runde konnte er sich mit dem Österreicher Walter Ablinger sogar etwas vom Rest der Gruppe absetzen. Im Kampf um Gold musste sich Berset dem Österreicher geschlagen geben. «Das Zeitfahren am Mittwoch war wirklich eine Katastrophe. Heute ist es für mich super gelaufen. Ich freue mich über Silber und trauere nicht dem Gold nach», so der Zweitplatzierte. Heute Samstag könnten die beiden Freiburger sogar noch zusammen eine Medaille gewinnen. Sowohl Berset als auch Schwaller werden für die Schweiz am Teamwettkampf teilnehmen. «Da geben wir natürlich noch einmal Vollgas. Wir haben ein starkes Team und können sicher um den Titel mitfahren», so Berset.

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