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Schwarze Schale, bunter Kern

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Schwarze Schale, bunter Kern

Die Erweiterung der Schule Villa Thérèse ist offiziell eingeweiht

Seit Anfang dieses Schuljahres sind die neuen Schulgebäude bei der Villa Thérèse im Schönbergquartier eröffnet. Die äussere Erscheinung der drei schwarzen Betonklötze gab bereits viel zu reden. Gestern konnte anlässlich der offiziellen Einweihung auch ein Blick ins Innere geworfen werden.

Von CAROLE SCHNEUWLY

«So hässlich es von aussen aussieht, so schön ist es im Inneren.» So oder ähnlich äusserten sich viele der geladenen Gäste nach einem ersten Augenschein in den drei neuen Gebäuden, mit denen die alte Primarschule Villa Thérèse massgeblich erweitert wurde. Aussen schwarze Betonfassaden und kühle Fensterfronten, innen durchdachte Farbkompositionen in Gelb, Orange, Rot, Grün und Blau sowie ein raffiniertes Spiel mit Licht und Raum: So lässt sich das Erscheinungsbild der neuen Schulgebäude treffend zusammenfassen.

Auch bei der Anordnung der Erweiterungsbauten hat Architekt Daniele Marques nichts dem Zufall überlassen. Grundlage des Projektes, mit dem er sich im schweizweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb von 1999 gegen 150 Mitbewerber durchsetzte, ist ein modernes Campus-Konzept. Die drei neuen Gebäude und die alte Villa Thérèse aus dem Jahr 1905 mit der dazugehörigen Kapelle gruppieren sich um einen zentralen Raum und bilden ein geschlossenes Ganzes.

Mit der Umgebung verschmelzen

Einer der Gründe, aus denen der Gemeinderat das Projekt «Le Petit Prince» von Marques auswählte, war dessen sensibler Umgang mit der Umgebung der Schule. «Die Erweiterung sollte sich nahtlos in ihre Umwelt einfügen und weder die alte Villa noch die Grünflächen verdrängen», sagte Stadtammann Dominique de Buman am Freitag anlässlich der offiziellen Einweihungsfeier.

Dass dieser Anspruch voll und ganz erfüllt worden sei, fand auch Schuldirektorin Marie-Thérèse Maradan Ledergerber: Die neuen Gebäude verschmölzen so sehr mit dem Gelände, dass sie von weitem kaum zu sehen seien. Dies sei auch der Grund für die viel diskutierte schwarze Farbe, auf die sie immer wieder angesprochen worden sei. Die Erweiterungsbauten sollten möglichst zurückhaltend aussehen, so dass die Villa Thérèse zumindest optisch nach wie vor im Mittelpunkt des Schulkomplexes steht.

Eine Schule des 21. Jahrhunderts

Funktional hingegen bringen die neuen Gebäude der Quartierschule eine Entlastung, die angesichts der wachsenden Schülerzahlen und der Anforderungen modernen Unterrichts längst überfällig war. Eines der Gebäude beherbergt zwölf Primarschulklassen, eines vier Kindergartenklassen und das dritte eine moderne Zwei-Fach-Turnhalle.

Sieben Klassen sowie verschiedene Spezialräume sind noch in der alten Villa untergebracht. Mit über 300 Schülerinnen und Schülern ist die Schule seit der Erweiterung die grösste der Stadt Freiburg.

Die Quartierschule sei nun eine Schule des 21. Jahrhunderts, sagte Marc Capellini, Dienstchef der Schuldirektion. Einen zeitgemässen Unterricht ermöglichen etwa Computer mit Internet-Anschluss, Multimedia-Projektoren oder ergonomische und mobile Ein-Platz-Pulte.

Schulzentrum mit Minergie-Standard

Claude Masset, Baudirektor und Präsident der Baukommission, betonte, dass man bei dem 16-Millionen-Projekt auch die Umwelt nicht vergessen habe. Der Energiehaushalt des neuen Schulzentrums entspreche sämtlichen Minergie-Richtlinien. Zur Warmwasser-Versorgung trage etwa die Solaranlage auf dem Turnhallendach massgeblich bei.

Léon Gurtner, Vorsteher des kantonalen Amtes für französischsprachigen obligatorischen Unterricht, gratulierte der Gemeinde im Namen von Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot zu ihrer neuen Schule. Diese verschmelze Funktionalität und Ästhetik und sei ein wahres Kunstwerk.

Stolz auf die fertige Schule «Le Petit Prince» zeigte sich Architekt Daniele Marques: «Wie der kleine Prinz seine Rose, so habe ich dieses Projekt lange gehegt und gepflegt. Gerne übergebe ich es jetzt den Schülerinnen und Schülern.»

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