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Schweiz überfordert und chancenlos

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Schweiz überfordert und chancenlos

Eishockey: Schweiz verliert gegen Gastgeber Slowakei nach Führung mit 2:5

Das Eishockey-Nationalteam ging im Kurort Piestany baden: Im ersten Spiel am Loto-Cup verloren die Schweizer gegen Gastgeber Slowakei 2:5. Im Startabschnitt hatten die Schweizer nach einem Weitschuss-tor von Adrian Wichser 13 Minuten lang 1:0 geführt.

Die Slowaken dominierten indes die Partie ab der ersten Minute. Es dauerte jedoch 25 Minuten, ehe sich die Überlegenheit auch auf das Skore auswirkte. Innerhalb von 333 Sekunden zog die Slowakei dann aber von 1:1 auf 4:1 davon. Das 1:2 kassierten die Schweizer in doppelter Unterzahl; beim 1:3 und 1:4 sah Torhüter Marco Bührer nicht mehr gut aus.

Krueger: «Das war eine Ohrfeige»

SC-Bern-Torhüter Marco Bührer wurde so zur unglücklichen Figur im Spiel. 25 Minuten hatte er – wie meistens im Nationalteam – glänzend pariert und mit 19 (von 20) gehaltenen Schüssen sein Team im Spiel gehalten. Danach folgten drei Gegentore innerhalb von fünf Minuten aus bloss sechs Schüssen. Selbst beim 1:2 bei drei gegen fünf war Bührer nicht frei jeder Schuld: Er hatte bei freier Sicht den Weitschuss von Tomas Harant nach vorne, direkt auf den Stock von Marek Uram, abgewehrt. Unglücklich beim zweiten Gegentreffer war ausserdem, dass die Strafe, welche das Krueger-Team in doppelte Unterzahl brachte, aus einem Foul herrührte, als die Partie bereits unterbrochen war.

Die Schweizer tun indes gut daran, die Schuld an der Niederlage nicht in vermeidbaren Gegentoren und Strafen zu suchen. Sie wurden vom hohen Tempo der Gastgeber zuerst überfordert und im zweiten Abschnitt überrollt. Dass die Schweizer im ersten Spiel eines Zusammenzugs oftmals Probleme bekunden, den Meisterschaftstrott abzulegen und auf internationales Tempo umzuschalten, ist keine neue Erkenntnis.

«Das war eine Ohrfeige! Wir erhielten eine Lektion und haben viel gelernt», fasste Nationalcoach Ralph Krueger die Partie in der slowakischen Provinz vor 2500 Zuschauer zusammen. Krueger trauerte jenen zehn Minuten nach, während denen sein Team zuerst die 1:0-Führung verspielte und nachher 1:4 in Rückstand geriet. Krueger: «Gewiss waren die Slowaken sehr stark, aber die Probleme begannen in den eigenen Reihen. Wir leisteten uns Fehler und bauten so den Gegner auf. Die schnelle Wende vom 1:0 zum 1:4 resultierte schliesslich aus einer Kombination aus Passivität und Strafen.»

Krueger musste jedoch eingestehen, dass sein Team vom Tempo und der Technik des Gegners überfordert wurde. Es wurden Limiten aufgezeigt. Wen erstaunts? Noch nie in den sechseinhalb Jahren als Schweizer Nationalcoach hat Krueger eine derart unerfahrene Equipe für ein Turnier aufbieten müssen wie diesmal nach Piestany.

Eher zufällig war, dass die Schweizer im Startabschnitt während 13 Minuten 1:0 führten. Adrian Wichser hatte bei einem Gegenangriff mit einem Flachschuss von der blauen Linie in die entfernte Torecke getroffen. Miroslav Hala hätte diesen ersten Schweizer Torschuss halten müssen. Wenig später bot sich den Schweizern in Überzahl eine Gelegenheit, die Führung auszubauen. Insgesamt blieben offensive Aktionen aber selten: Das zweite Schweizer Tor erzielte Loic Burkhalter in der 36. Minute in doppelter Überzahl (2:4); im Schlussabschnitt traf Mathias Seger beim Stand von 2:5 noch den Pfosten. Si

Slowakei – Schweiz 5:2 (1:1, 4:1, 0:0)

Eisstadion, Piestany. – 2500 Zuschauer. – Tore: 7. Wichser (Forster) 0:1. 20. (19:21) Cierny 1:1. 26. Uram (Harant/Ausschlüsse Lukas Gerber, Guyaz) 2:1. 28. Bartek 3:1. 31. Cierny (Vaic) 4:1. 36. Burkhalter (Steiner, Blindenbacher/Ausschlüsse Milo, Harant) 4:2. 40. (39:51) Miroslav Hlinka (Pistek) 5:2. – Strafen: 4-mal 2 plus 10 Minuten gegen die Slowakei, 5-mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Slowakei: Hala; Cierny, Milo; Harant, Durak; Podhradsky, Granak; Tabacek, Starosta; Bartek, Vaic, Kapus; Barinka, Pucher, Uram; Hudec, Miroslav Hlinka, Pistek; Hujsa, Kukumberg, Kovacik.
Schweiz: Bührer; Guignard, Steve Hirschi; Guyaz, Streit; Forster, Seger; Lukas Gerber, Blindenbacher; Geoffrey Vauclair, Thomas Ziegler, Reichert; Steiner, Burkhalter, Patrick Fischer; Wichser, Jeannin, Wirz; Ambühl, Andreas Camenzind, Corsin Camichel.

Kanada – Österreich 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

Tore: 3. Alston (Bohonos) 1:0 (Eigentor Reichel) 1:0. 13. Meier (Bohonos) 2:0. 33. Baumgartner (Thomas Pöck) 2:1. 37. Heward (Ward) 3:1. 58. Selmser (Norris) 4:1.
Die weiteren Spiele. Freitag: Kanada – Schweiz (14.30 Uhr). Slowakei – Österreich (18.00). – Samstag: Österreich – Schweiz (14.30 Uhr). Slowakei – Kanada (18.00).

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