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Schweizer Arbeitsmarkt auf dem Weg zum Vorkrisenniveau

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Besonders ausgeprägt sank die Arbeitslosenquote in den Tourismuskantonen sowie im Gastgewerbe und der Uhrenbranche.

Der Schweizer Arbeitsmarkt erholt sich weiter vom Coronataucher. Die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote sind im September erneut zurückgegangen.

Insgesamt waren Ende September 120›294 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das waren 6061 weniger als im August, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte.

Die Arbeitslosenquote sank damit im Vergleich zum Vormonat August auf 2,6 von 2,7 Prozent. Auch die um saisonale Effekte bereinigte Arbeitslosenquote hat sich zurückgebildet, und zwar auf 2,8 von 2,9 Prozent.

Rückgang auf breiter Front

Der Rückgang sei auf breiter Front erfolgt, kommentierte Oliver Schärli, Leiter Leistungsbereich Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung im Seco, die Entwicklung an einer Telefonkonferenz. Besonders ausgeprägt sei er in den Tourismuskantonen sowie im Gastgewerbe und der Uhrenbranche gewesen.

«Insgesamt ist der Arbeitsmarkt auf dem Weg zurück zum Vorkrisenniveau», so Schärli weiter. Die Quote liegt aktuell schon wieder klar näher an den Rekord-Tiefstwerten von vor der Krise (2,1%) als an den Corona-Höchstständen vom letzten Januar (3,7%). Damals gab es fast 170›000 Arbeitslose, also 50›000 mehr als jetzt.

Jugendarbeitslosigkeit unter Vorkrisenniveau

Einige Kantone, konkret Uri und Schwyz, sind laut Schärli bereits auf Vorkrisenniveau. Und schweizweit habe die Jugendarbeitslosigkeit (15-24-Jährige) das Vorkrisenniveau sogar schon unterschritten.

Anders sei die Situation bei den älteren Arbeitslosen (50-64-Jährige). Es sei aber ein «typisches Krisenmuster», dass es länger dauere, bis auch ältere Arbeitslose den Weg zurück in den Arbeitsmarkt fänden, so der Seco-Beamte. Es gebe eine breite Palette an Massnahmen, um dies zu unterstützen.

Kurzarbeit markant rückläufig

Ein weiterer Beleg für den besseren Zustand des Arbeitsmarktes ist auch die Entwicklung bei der Kurzarbeit. Das Instrument, mit der die negativen Corona-Effekte während der Krise abgefedert wurden, zog wegen den vom Bund im zweiten Corona-Lockdown ergriffenen Massnahmen im Januar und Februar wieder an.

Nach dem Rückgang im März, April, Mai und Juni ging die Kurzarbeit nun auch im Monat Juli, zu dem aktuelle Zahlen vorliegen, erneut zurück. Und zwar markant: In diesem Monat waren laut den Angaben des Seco nur noch 67›807 Personen von Kurzarbeit betroffen, knapp 94›500 weniger als im Monat davor. Das ist nur noch ein Bruchteil der Höchstwerte aus dem Coronajahr 2020.

Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Krise im Frühling 2020 hatte für fast 1,1 Millionen Menschen Kurzarbeit gegolten, in der zweiten Corona-Welle war die Zahl dann im Februar 2021 nochmals auf über 400›000 geklettert.

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