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Sensler Gemeinden zahlen nächstes Jahr 7,2 Millionen Franken für Gesundheitsdienste

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7,183 Millionen Franken – dies ist der Beitrag, den die Sensler Gemeinden 2022 gemäss Budget unter anderem an die Spitex, die Ambulanz und am Heim Maggenberg bezahlen müssen.

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7,183 Millionen Franken – dies ist der Beitrag, den die Sensler Gemeinden 2022 gemäss Budget unter anderem an die Spitex, die Ambulanz und am Heim Maggenberg bezahlen müssen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der 15 Sensler Gemeinden haben am Donnerstag die Budgets der verschiedenen Dienste genehmigt, die unter dem Dach des Gesundheitsnetzes Sense vereinigt sind. Mit 5,4 Millionen Franken ist der Gemeindebeitrag an die Spitex am höchsten. Die Leistungen sind gefragt und der Dienst ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Geschäftsleiter Hugo Baeriswyl rechnet auch für 2022 mit einer Zunahme von zehn Prozent bei den Kerndiensten.

Dies obwohl die ersten sechs Monate 2021 ein anderes Bild zeigen; die Spitex hat nämlich weniger Leistungen erbracht. «Dies ist eine Folge der Übersterblichkeit im Herbst 2020.» Er nimmt an, dass sich dies mit der Zeit wieder ausgleicht. 2022 wird die Spitex 175 Mitarbeitende (87 Vollzeitstellen) beschäftigen. Tendenz steigend: Bis 2025 soll der Dienst auf 100 Stellen und rund 200 Mitarbeitende wachsen. Deshalb sucht der Verein einen zusätzlichen Standort im unteren Sensebezirk.

Lage angespannt ruhig

Etwas weniger bezahlen die Trägergemeinden 2022 für den Betrieb des Pflegeheims Maggenberg, nämlich 552‘705 Franken. Gemäss Geschäftsleiter Guido Hagen basiert das Budget auf einer Auslastung von 98 Prozent der 91 Betten. Ein Kurzzeitbett wird als Reserve für eine allfällige Isolation aufgrund Covid-19 freigehalten. «Derzeit ist die Lage angespannt ruhig, wir haben keine Fälle», sagte er. Tiefer als in Vorjahren sind die Einnahmen durch Mahlzeitenlieferungen ans Spital budgetiert, diese hängen sehr stark von der Belegung des Spitals ab.

Dreimal zwölf Jahre

Es war das letzte Mal, das Guido Hagen in seiner bisherigen Funktion als Geschäftsleiter des Gesundheitsnetzes und des Pflegeheims auftrat. Ab dem 1. Dezember bildet er mit Urs Kolly vom Heim St. Martin eine Co-Leitung für die beiden Heime. «Zwölf Jahre Maggenberg, zwölf Jahre Gesundheitsnetz und zwölf Jahre Ärger mit dem HFR», fasste er – direkt wie immer – zusammen und ging dabei auf die historisch gewachsene, aber nicht immer einfache Nähe zwischen Heim und Spital ein. Präsident Andreas Freiburghaus würdigte seine Verdienste in diversen Gremien, etwa für das Projekt Socius, für den Aufbau der Demenzstation, in der Taskforce Pro Akut und im Dachverband der Pflegeheime.

Diese Änderung hängt mit der laufenden Entflechtung von Gesundheitsnetz und Pflegeheim Maggenberg zusammen und damit auch mit der Zusammenlegung der Geschäftsleitungen aller drei Bezirksverbände (Gesundheitsnetz, Region Sense und OS) und dem Umzug in neue Büros ab dem 1. September. «Der Start ist gelungen», sagte Andreas Freiburghaus. Die neue Geschäftsführerin Christine Meuwly betonte, dass das Gesundheitsnetz sich als Dienstleistungsstelle sieht, die den Gemeinden einen Mehrwert bieten will.

Vorstandsmitglied Armin Jungo erläuterte die Finanzen des Verbandes: Für den Betrieb des Gesundheitsnetzes inklusive Koordinationsstelle für das Alter bezahlen die Gemeinden gemäss Budget 414’000 Franken. Dazu kommen neben den erwähnten Beiträgen für Spitex und Pflegeheim 710‘850 Franken für die Ambulanz und 50’000 Franken für den Bereitschaftsdienst der Sensler Ärzte sowie 71‘200 Franken für den Mahlzeitendienst, der über die Spitex läuft.

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