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Sensler Jubel bereits nach 33 Sekunden

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Sensler Jubel bereits nach 33 Sekunden

Fussball 1. Liga – Düdingen führte Grand-Lancy regelrecht vor

Der Siegeszug des SC Düdingen hält unvermindert an. Am Samstag wurde Grand-Lancy auf dem heimischen Birchhölzli abgemeldet und mit einer 5:1-Packung nach Hause geschickt. 672 begeisterte Zuschauer wohnten dem einseitigen Spiel bei.

Von MARKUS RUDAZ

Der SC Düdingen wird langsam, aber sicher unheimlich. Mit dem Selbstvertrauen der zwei Siege (Cup gegen Muttenz und Naters in der Meisterschaft) stiegen die Sensler in ihr erstes Meisterschaftsspiel zu Hause. Und es wurde zum Schaulaufen.

Denn bereits nach einer knappen halben Minute lag der Ball im gegnerischen Tor: Ein weiter Befreiungsschlag von Hüter Reto Spicher wurde zur Steilvorlage für Schneuwly, der alleine loszog und sicher zum Führungstreffer einschoss. Und im selben Rhythmus ging es weiter. Es waren praktisch nur die Einheimischen, die spielten, die Angriff um Angriff lancierten, gekonnt die Seiten wechselten, schnell passten und immer wieder die schnellen Sturmspitzen Schneuwly und Stulz suchten. Herrlich denn auch der zweite Düdinger Treffer: Einen Freistoss Schneuwlys köpfelte Stulz unhaltbar in die Maschen.
Danach verflachte das Spiel etwas. Düdingen blieb zwar spielbestimmend, konnte sich aber doch nicht mehr allzu viele gute Torchancen erarbeiten, weil die Genfer nun doch etwas besser standen und die Pässe der Düdinger besser abfingen.

Doppelschlag entschied Spiel

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild kaum. Grand-Lancy war nicht in der Lage, dem Spiel eine Wendung zu geben. Dazu spielten die Düdinger zu diszipliniert. Und die Sensler Abwehr verbrachte einen geruhsamen Abend. Doch vorerst verpassten Stulz und Krähenbühl noch gute Möglichkeiten zur endgültigen Siegsicherung. Als die Genfer jedoch durch eine Ampelkarte noch um einen Mann reduziert wurden, gab es den wirbligen Freiburgern noch mehr Platz. In der 72. Minute fiel so endlich der längst fällige dritte Treffer: Einen herrlichen Querpass übernahm Stulz, zog davon und überspielte auch den zu Boden gehenden Hüter Margairaz. Die Gegenwehr – wenn sie denn überhaupt gross bestanden hatte – der Gäste war damit endgültig gebrochen. Wenig erstaunlich, dass Schneuwly nur zwei Minuten später der Abwehr enteilte
und sein zweites Tor markierte. Schade, dass die Düdinger kurz vor Schluss doch noch einen Treffer einkassieren mussten, als sie Khelil im Strafraum für einmal allzu viel Platz liessen. Aber mit einem Penalty – Bertschy war zu Fall gebracht worden – stellte Stulz den klaren Abstand wieder her.
Düdingen – Gr.-Lancy
5:1 (2:0)

Birchhölzli; 672 Zuschauer; SR: Olivier Binggeli. Tore: 1. Schneuwly 1:0; 14. Stulz 2:0; 72. Stulz 3:0; 74. Schneuwly 4:0; 84. Khelil 4:1; 87. Stulz 5:1 (Foulpen.).
SC Düdingen: R. Spicher; D. Spicher; Kaltenrieder, Vogelsang; Lavorato (80. Bertschy), Brügger, Giroud, Fasel (84. Schumacher), Favre (62. Krähenbühl); Schneuwly, Stulz.
FC Grand-Lancy: Margairaz; Lance; Yemane, Bejaoui, Bernard; Aquillon, Bajrami (67. El-Edrissi), Lo (78. Vitkieviez), Varela; Luti-Rodrigues, Younes (41. Khelil).
Bemerkungen: Düdingen ohne Bartels, Wohlhauser, Rudhani (alle verletzt) sowie ohne Henchoz (Ausland). Verwarnungen an Varela (18.), Lance (37.), Giroud (70.), Spicher (94.). Ampelkarten gegen Varela (60.) und Lance (94.).
Konzentriert und mit Willen

Natürlich war SCD-Trainer Jean-Claude Waeber überaus zufrieden: «Ich denke, ausser dem Tor kam Grand-Lancy zu keiner einzigen Torchance. Meine Spieler sind konzentriert und mit viel Willen in dieses erste Heimspiel gegangen. Einfach toll!» Dabei hatte Waeber etwas Angst gehabt, sein junges Team könnte allzu motiviert in diese Partie steigen. «Im Freitagtraining musste ich ihnen sogar sagen, sie sollten nun Schluss machen, sie hätten schliesslich am Samstag einen Match.»

Düdingens Libero Daniel Spicher, der aufgrund des Handbruchs Bartels’ diese Position übernehmen musste, hat sich bereits bestens eingelebt. Er meint dazu: «Ja, am Anfang war es schon eine rechte Umstellung, da ich noch nie auf dieser Position gespielt hatte. Aber im Escor-Cup konnte ich Erfahrungen sammeln und jetzt geht es eigentlich recht gut.» Zum Spiel meinte er, sein Team sei beim Anblick der vielen Zuschauer schon etwas nervös gewesen. «Aber das frühe Tor hat uns natürlich gut getan», erklärt Spicher. War nun Düdingen derart schwach oder der Gegner einfach schwach? «Wohl beides», schätzt Spicher die Leistung seines Teams ein, fügt jedoch gleich an: «Aber wir haben schon eine super Spiel abgeliefert!»
Weniger erfreut war man im Lager der Gäste. Torhüter Margairaz erlebte einen Abend zum Vergessen: «Unsere Leistung ist wirklich absolut schwach und spiegelt sich auf der Anzeigetafel völlig korrekt wieder.» Er glaubt, dass seine Mitspieler den Aufsteiger ganz einfach unterschätzt hatten: «Wir haben im ersten Spiel gegen UGS gut gespielt. Da glaubten wohl viele, es würde hier beim Aufsteiger ein lockeres Trainingsspiel. Für diese Überheblichkeit wurden wir brutal vorgeführt.» mr

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