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Sibylle Matters Quadrizeps-Schmerzen

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Sibylle Matters Quadrizeps-Schmerzen

Triathlon – Ironman-WM auf Hawaii – Rüttimanns Rennen ging perfekt auf

Sibylle Matter (Plaffeien) beendete die Ironman-WM auf Hawaii im starken 20. Rang. Dies trotz Quadrizeps-Schmerzen auf dem abschliessenden Marathon. Christoph Rüttimann (Düdingen) erreichte bei seiner zweiten Hawaii-Teilnahme unter 1600 Athleten den 85. Rang.

9:54:16 Stunden benötigte Sibylle Matter für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. «Ich bin mit meiner Leistung wirklich zufrieden. Dies umso mehr, wenn ich das starke Teilnehmerfeld anschaue», freut sich Matter. «Das Schwimmen war happig mit vielen Wellen. Dennoch kam ich etwa als Zwölfte aus dem Wasser. Auf dem Rad konnte ich nicht ganz meine Leistung abrufen. Zwischen Kilometer 100 und 150 fiel ich in ein Loch. Ich erholte mich zwar wieder, verlor aber ein paar Ränge.»Besonders zufrieden war Sibylle Matter mit ihrer Performance auf der Marathonstrecke: «Ich habe mich bei einem Ironman noch selten so gut gefühlt auf der Laufstrecke. Ich machte Boden gut. Nach zwanzig Kilometern bekam ich aber Schmerzen im Quadrizeps. Normalerweise ist dies erst auf den letzten zehn Kilometern der Fall. Obwohl ich mich sonst körperlich sehr gut fühlte, musste ich etwas Tempo herausnehmen.» Trotz der Schmerzen lief sie den Marathon in einer Zeit von 3:27 Stunden. «Mir fehlten einige Laufkilometer, weil ich die vergangenen drei, vier Wochen eine Sehnenscheidenentzündung im Fuss hatte. Deshalb hatte ich auch diese Muskelschmerzen.» Sie sei sich bewusst gewesen, dass es nur sechs Wochen nach der Triathlon-WM in Lausanne schwer werden würde, eine Top-Leistung abzurufen.Diese Woche wird sich Matter nun gut erholen, denn kommendes Wochenende steht bereits die Xterra-WM auf Maui auf dem Programm. «Dort will ich die Doppelwertung Ironman und Xterra für mich entscheiden. Es sieht gut aus, dass mir dies gelingt», so Matter.Christoph Rüttimann hatte Anfang Juli in Deutschland den Roth-Ironman gemacht. Nun startete er nach 2004 in Hawaii zum zweiten Mal. Er erreichte in 9:15:39 Stunden den 85. Rang. Damit war er 54 Minuten schneller als vor zwei Jahren. In der Altersgruppe der 25 bis 29 Jährigen war er unter 90 Athleten auf dem zehnten Rang. Der 27-jährige Rüttimann hat soeben seine Doktorarbeit in Mikrotechnik abgeschlossen. Aus diesem Grunde trainierte er diesen Sommer bedeutend weniger: «Deshalb habe ich auch nicht so viel erwartet von diesem Ironman. Aber vielleicht war das reduzierte Training auch gerade gut, denn es ist alles von A bis Z aufgegangen.» Dieses Resultat stuft Rüttimann als wertvoller ein als dasjenige von 2004: «Die Bedingungen waren viel besser, und es gaben auch viel weniger Profis auf.»Im Schwimmen befand er sich stets in einem Pulk: «Es war kräftezehrend, ich fand den Rhythmus nicht. Ausserdem gab es immer wieder ?Schlägereien?.» In 1:02 stieg er als 220. aus dem Wasser. Beim Radfahren (180 km) mit Wendepunkt regnete es meist leicht: «Auf den ersten 90 km hatte es Gegenwind, auf den zweiten dann Rückenwind. Nach der Hälfte dachte ich, ich hätte immer noch gute Beine wie am Anfang. Alle zwanzig Minuten verpflegte ich mich.» Auf der Position 160 wechselte er zum Marathonlauf (42 km). Dort steigerte er sich in 3:12 Stunden auf den 85. Rang: «Ich lief innerhalb eines Ironman nie so schnell. Ich hatte nie eine Schwäche.»Da Rüttimann jetzt in Zürich eine Stelle antritt, wird er weniger Zeit zum Trainieren haben. Aber er plant nächstes Jahr einen flachen Marathonlauf. fs/bi

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