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«So sicher wie das Brät in der Wurst»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kanisi Baeriswyl, der Metzgermeister aus dem Sensebezirk, der im Auftrag der FN den Wahlkampf etwas aufgemischt hat, hat einen kleinen Achtungserfolg erreicht: Wie die FN erfahren haben, hat er, der absolute Politneuling, in einzelnen Gemeinden ein paar Stimmen erhalten. Gereicht für den National- oder Ständerat hat es trotzdem nicht. Ein paar Tage nach der Wahlniederlage konnten die FN mit Kanisi Baeriswyl sprechen.

 

Herr Baeriswyl, am Wahltag waren Sie in einem Video unglaublich enttäuscht und sagten, Sie hätten keine einzige Stimme erhalten. Mit Verlaub: Sie waren eine beleidigte Leberwurst.

Solche blöden Wortspiele verbiete ich mir. Aber ja: Ich war am Boden zerstört. Ich fühlte mich wie eine leere Wursthülle.

 

Dass Sie keine Stimme erhalten haben, stimmt aber offensichtlich nicht ganz.

Ja, zumindest eine Handvoll Stimmen waren es. Meine Metzgerkollegen haben für mich gestimmt, das haben sie mir am Dienstag beim Jassen gesagt.

Ihre Frau Rösli hat Sie verlassen, weil Sie keine Zeit mehr hatten neben dem Wahlkampf. Ist sie jetzt, wo es mit der Wahl nicht geklappt hat, wieder zu Ihnen zurückgekehrt?

Das ist halt so eine Sache mit dem Rösli. Sie ist ein paar Tage zu ihrer Schwester Hildi gezogen. Ich habe dann aber eine riesige Herzbratwurst gewurstet. Nur für sie! Da kam sie dann gleich wieder zurück in meinen Laden.

 

Sie sind nicht gewählt worden. Andere hat es schlimmer erwischt: Jean-François Rime ist gar abgewählt worden.

Ja, der Arme. Ich habe mit ihm aber schon auf ein Chilbimenü abgemacht. Schafvoräss, Hama, Schigo, Späck, Uter, Zùnga, Sossissong, und dann ist der Frust bald vergessen.

 

Immer wieder hatte man das Gefühl, Sie hätten sich im Wahlkampf von der CVP inspirieren lassen.

Das ist so. Wie hat doch meine Mama schon immer gesagt: Mit den richtigen Werten im Herzen kann man es mit niemandem verscherzen.

 

Es war Ihr erster Wahlkampf überhaupt. Was ziehen Sie abschliessend für eine Bilanz?

Ich glaube, ich habe mein Potenzial ausgeschlachtet. Für dieses Mal. In zwei Jahren, da geht es dann aber ran an den Speck, das sage ich euch. Jetzt, wo diese grüne Welle gekommen ist, muss ich also unbedingt verhindern, dass auch noch die vegetarische Welle kommt. Stellen Sie sich mal vor.

 

Meinen Sie nicht, Sie wollten vielleicht ein bisschen zu hoch hinaus? Sogar Bundesrat trauten Sie sich zu …

Also bitte. Ein Bundesrat muss schliesslich wursten können. Ich habe in der ­Zeitung gesehen, wie der ­Berset in St.  Gallen an der ­Olma war und dort gewurstet hat. ­Jùsses, sah das aus. Das kann ich also besser.

 

Sie haben angekündigt, in zwei Jahren sei wieder mit Ihnen zu rechnen.

Jawohl. Dann mache ich dann den Staatsrat. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist so sicher wie das Brät in der Wurst.

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