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Später Wundertreffer bringt Murten ein Remis

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Eher entgegen dem Spielverlauf gingen die Greyerzer in der 77. Minute durch den auf der linken Seite vergessenen Alexandre Savary mit 2:1 in Führung. Murtens Torhüter Aeberhard hatte keine Chance. Wenig später brachte Sturmspitze Victor Beaud Captain Fabio Quagliariello mit einem bösen Foul zu Fall, so dass dieser minutenlang gepflegt werden musste. Als dieser wieder etwas humpeln konnte, sah er vom teilweise unverständlich agierenden Schiedsrichter Merdan Turkovic als Dessert die Gelbe Karte.

Die Murtner steckten nicht auf und warfen alles nach vorne. In der vierten Minute der Nachspielzeit schnappte sich der rechte Aussenverteidiger Kevin Iacazzi den Ball, spurtete über das halbe Spielfeld und schlug den Ball vom rechten Sechzehnereck mit einem Bogenball in Richtung Tor, wo er sich im entfernteren Dreieck ins Tor senkte. Gross waren in der Folge der Jubel bei den Murtnern und der Frust beim Heimklub. «Diesen Zufallstreffer haben wir nicht verdient», ärgerte sich der Trainer von Haute-Gruyère, Marco Galbardo. Weiter gab er zu, dass sein Team von der heftigen Gegenwehr der Murtner überrascht worden war. «In unserem Spiel hat die Präzision gefehlt. Nur Burim Fazlija erreichte seine Normalleistung.»

Starker Start der Murtner

Die Seeländer preschten zu Beginn des Spiels los wie die Feuerwehr und erkämpften sich zahlreiche Chancen. So vergab Ribeiro Diogo Freitas nur knapp, als er von Shanael Ciarmoli vorbildlich eingesetzt wurde (27.). Fünf Minuten später war es dann so weit, als der unermüdliche Senol Sulkoski mit seinem Schuss vom Sechzehner aus Torhüter Killian Ropraz keine Chance liess. Die Rea­ktion der Einheimischen war heftig, und sie liessen sich vom harten Einsteigen der Murtner Defensive nicht mehr beeindrucken. Vorerst wurde der Ausgleich wegen Offside annulliert, doch eine Minute später war es dann so weit: Fazlija setzt sich im Strafraum durch und markierte das 1:1. Nur eine Minute später hatte Beaud gar das 2:1 auf dem Fuss, aber Aeber­hard wehrte mirakulös und mit viel Glück ab. Einiges lief in den letzten drei Spielminuten vor der Pause: Vorerst setzte Julien Geiger seinen Freistoss um Zentimeter übers Tor, dann rettete Aeberhard einmal mehr gegen den durchgebrochenen Fazlija und Freitas setzte seinen Kopfball knapp über das Tor.

Murten unter Druck

Kaum war die zweite Halbzeit angespielt, setzte sich ­Adrian Mekani gegen die gesamte Murtner Defensive durch, scheiterte aber schlussendlich an Aeberhard. Nach zehn Minuten hatten sich die Gäste wieder unter Kontrolle. Vorerst scheiterte Dylan Iacazzi mit seinem Vorstoss am rechten Flügel. Wenig später verfehlte Freitas mit seinem Schuss beim linken Pfosten das 1:2 nur knapp; Ropraz wäre geschlagen gewesen.

Natürlich war Murtens Trainer Salvatore Vicari über den späten Ausgleich sehr glücklich: «Das Resultat ist gerecht, obwohl wir eher mehr Chancen hatten. Denn ohne einen Aeber­hard in Topform hätten wir das Spiel aber wohl verloren.» Seine Mannschaft müsse nun unbedingt an der Kondition arbeiten. «Denn wir wurden zu oft vom Gegner überlaufen. Immerhin ist die Stimmung im Team aus­gezeichnet.»

Telegramm

Haute-Gruyère – Murten 2:2 (1:1)

Stade des Auges Grandvillard. – 100 Zuschauer. – SR: Merdan Turkovic.

Tore: 32 Sulkoski 0:1. 39. Fazlija 1:1. 77. Savary 2:1. 94. Kevin Iacazzi 2:2.

Haute-Gruyère: Ropraz; Waeber, Oliva Cid, Gremaud, Geiger (81. Gothuey); Haziri, Savary (86. Jahaj), Mekani, Jones (68. Kastrati); Fazlija, Beaud.

Murten: Aeberhard; Kevin Iacazzi, Quagliariello, Perricone, Gjauri (81. Miftaroski); Ferreirinha, Pignone, Sulkoski, Ciarmoli (56. Mendaroski); Freitas (68. Almeida), Dylan Iacazzi.

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