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Spätes Gegentor kostet Freiburg den Sieg

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Bavois, ein kleines Nest mit 700 Einwohnern an der Bahnlinie Yverdon–Lausanne, schreibt seit einigen Jahren in der Erstligagruppe West mit relativ bescheidenen finanziellen Mitteln (Budget: 250 000 Franken, davon 180 000 für die erste Mannschaft) erstaunlich erfolgreiche Sportgeschichte. Letztes Jahr ist das Team wieder in die 1. Liga Classic aufgestiegen und hat nun vier Runden vor Schluss der Meisterschaft mit 27 Zählern den Ligaerhalt schon fast auf sicher.

Die junge Mannschaft profitierte zuletzt punkto Spielermaterial auch etwas vom Zerfall seines «Nachbarn» FC Baulmes und den Geldsorgen des grossen Bruders aus Yverdon. Die Anlage der Waadtländer gleicht höchstens einem Spielfeld der Sensler Drittligagruppe; Ausnahme ist eine kleine Tribüne für etwa 80 Personen, die am Samstag jedoch einmal mehr kaum gefüllt war.

Verrücktes Spiel mit vielen Toren

Die wenigen Zuschauer bekamen am Samstagnachmittag ein verrücktes Spiel geboten. Die Ereignisse überschlugen sich praktisch von Minute zu Minute. Die Startphase gehörte ganz klar dem Heimklub, der durchaus höher als 1:0 hätte führen müssen. Dann kehrten die Freiburger innert drei Minuten durch zwei Tore von Doppeltorschütze Karim Chentouf und Spielführer Yannick Zaugg den Match.

Gleich nach dem Seitenwechsel nutzte Bavois eine Unaufmerksamkeit der Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe der Favorit eine Viertelstunde vor Schluss nach einer schönen Einzelleistung des Franzosen Chentouf nochmals in Führung ging. Dies schien so etwas wie die Vorentscheidung zu sein, aber die abstiegsbedrohten Waadtländer rafften sich nochmals auf und konnten in der Endphase wiederum ausgleichen. Diesem Tor ging erneut eine zu wenig konsequente Abwehrleistung des Gastes voraus. Dieser hatte es zuvor zweimal nach eigenen Führungstoren verpasst, den Sack frühzeitig zuzumachen.

«Geschenkte Tore»

Bisher war der FC Freiburg die Mannschaft mit der besten Abwehr (nur ein Gegentor pro Spiel) in der Liga, in Bavois kamen innert 90 Minuten drei weitere dazu. Für Freiburgs Trainer Philippe Perret war aber nicht unbedingt die Anzahl Tore als vielmehr die Art und Weise, wie diese zustande kamen, ein Ärgernis: «Wir haben dem Gegner die Tore praktisch geschenkt. Bavois hat seine Tore aufgrund der vielen Chancen durchaus verdient, aber eigentlich hätten sie in anderen Situationen fallen müssen.»

Eine Niederlage hätte der sympathische Heimklub allerdings auch nicht verdient. Der Aufsteiger hatte über die gesamten 90 Minuten mindestens gleich viel Spielanteile wie der Aufstiegsrundenanwärter, bei dem leider die guten und schlechten Phasen für eine Spitzenmannschaft noch zu oft abwechselten.

 

 Bavois – Freiburg 3:3 (1:2)

Stade des Peuliers.–80 Zuschauer.–SR Mehmed Ljatifi.Tore: 18. Martins (Foulpenalty) 1:0. 28. Chentouf 1:1. 31. Zaugg 1:2. 46. Zari 2:2. 74. Chentouf 2:3. 89. Rachane 3:3.

FC Bavois: Meylan; Cottens, Rossé, Bentayeb, Kurtic; Martins, Bovay, Rachane, Zeneli; Malgioglio (76. Eleouet); Zari (91. Renatus Boniface).

FC Freiburg:Brenet; Déglise, Bondallaz, Bourquenoud, Brülhart; Charrière, Zaugg; Deschenaux, Outtara (73. Cutunic), Neuhaus; Chentouf.

Bemerkungen:Bavois ohne Alicjic, Gilardi, K. Hill; Freiburg ohne Ndarugendamwo, Lakrout (alle verletzt), Carrel, Mason (beide U20).–Verwarnungen: Zaugg (32.), Charrière (45.), Cottens (87.).

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