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Spengler Cup: Ein Grümpelturnier als Sportereignis

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Autor: Matthias Fasel

In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr läuft sportlich gesehen nur wenig. Zu sehen gibt es am TV im Moment deshalb vor allem noch einmal die Tore der EM oder die Weltrekorde von Peking; das alles irgendwo eingebettet zwischen tödlichen Wirbelstürmen, flegelhaften Armeechefs und niedlichen Eisbären. Jahresrückblick nennt sich das. Und wo Jahresrückblicke sind, ist die News-Flaute nicht weit.

Genau da schlägt die Stunde des Spengler Cups. Jahr für Jahr bringt der Blick ein Sonderheft heraus, und das Schweizer Fernsehen überträgt nicht nur alle Spiele live, sondern bringt mit Hintergrundberichten auch noch einen Hauch von Glanz und Society auf den Bildschirm. Da darf zum Beispiel Toni Brunner auf der Strafbank sein süssen Lachen zum Besten geben oder Sven Epiney von seiner «übertriebenen Härte am Dessertbuffet» erzählen. Man will es sich gar nicht vorstellen.

Und so kommt es, dass durch diese Aufmerksamkeit der traditionelle Spengler Cup in der Sportagenda fett angestrichen ist. Mit satten Zuschauer- und Sponsoring-Einnahmen poliert der HC Davos ganz nebenbei sein Budget auf NLA-Tauglichkeit. Dabei ist der Erfolg des Turniers eigentlich ein Rätsel. Dieses Jahr zum Beispiel misst sich Davos mit einer kanadischen Auswahl, dem 13. der deutschen, dem 10. der russischen und dem 7. der tschechischen Liga.

Das klingt alles irgendwie wahllos und lässt dem Eishockey-Fan nicht gerade das Wasser im Mund zusammenlaufen. Könnte man meinen … Die Zuschauerzahlen sprechen eine andere Sprache. Bereits drei Mal war das Stadion ausverkauft, fast immer kamen um die 6000 Zuschauer. In der Meisterschaft mobilisiert der HCD im Schnitt nur gerade 4046 Zuschauer, gegen Gottéron warens zuletzt nur 2920. Der Sportfan ist eine merkwürdige Spezies …

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