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St. Antoni ohne Nettoschulden

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Die Gemeindeversammlung von St. Antoni vom Frühling fand Corona-bedingt erst am Donnerstagabend statt. «Normalerweise bin ich noch voll in der Rechnung drin», entschuldigte sich Gemeinderat Christian Sommer, der die Jahresbilanz von 2019 vorstellte. Er hatte erfreuliche Nachrichten: «Der Ertrag hat erstmals die 10-Millionen-Marke überschritten.» Der Aufwand liegt bei rund 9,4 Millionen Franken. Zudem hat die Gemeinde die Schulden weiter abgebaut und keine Nettoschulden mehr. «Das ist wunderschön», sagte Sommer. Der Wermutstropfen seien die Steuereinnahmen. St. Antoni senkte die Steuern auf Anfang 2019 von 90 auf 87 Rappen pro Franken Kantonssteuer. Auf der Präsentation zeigte ein Pfeil stark nach oben und knickte letztes Jahr etwas ab. Sommer geht nicht davon aus, dass sich die Steuereinnahmen wieder steigern werden.

Es war die letzte Rechnung der Gemeinde St. Antoni vor der Fusion mit Alterswil und Tafers. Im Dezember wird die Gemeinde dennoch ein Budget präsentieren. Christian Sommer nannte verschiedene Gründe, warum künftig der Gürtel enger geschnallt werden müsse, beispielsweise die Auswirkungen der Kurzarbeit auf die Steuereinnahmen. «Die rosige Zeit, in welcher der Pfeil nach oben zeigte, ist vorbei.» Die Gemeindeversammlung stimmte der Rechnung 2019 einstimmig zu.

Heizungsanlage und Friedhof

Zusätzlich zur Jahresrechnung genehmigte die Versammlung einen Kredit für die Erneuerung der Heizung der Zivilschutzanlage. Sportvereine nutzen die Duschen und Garderoben der Anlage. «Der Ölbrenner ist heutzutage verpönt», sagte Christian Sommer. Mit dem Kredit von 140 000 Franken wird eine Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage angeschafft, die künftig für warmes Wasser sorgen soll.

Der Friedhof wird mit 87 000 Franken verschönert. Das Gemeinschaftsgrab soll zentraler werden. Auch die Beleuchtung des Friedhofs und der Weg darüber werden erneuert. Damit Rollatoren beispielsweise nicht mehr stecken bleiben, so Gemeinderat Sommer.

Auch zwei Nachtragskredite standen auf der Traktandenliste. Die Meteorwasserleitungen an der Bächlisbrunnenstrasse waren in einem schlechteren Zustand als angenommen. Die Versammlung bewilligte zusätzliche 100 000 Franken für den Ersatz der Leitungen. Unter anderem für die Planung eines Retentionsbeckens stimmten die Stimmbürgerinnen und -bürger einem Nachtragskredit von 25 000 Franken zu.

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