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St-Aubin verdienter Sieger gegen Plaffeien

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Wegen eines Unfalls am letzten Samstag im Spiel in Plaffeien, das in der Folge abgebrochen wurde, trafen sich der FC Plaffeien und St-Aubin/Vallon nun drei Tage später zur Wiederholungspartie. Weil die Gäste wegen angeblich ungenügender Sicherheitsvorkehrungen auf dem Sportplatz Sellen nicht in Plaffeien antreten wollten – der Verband schien dieses Vorgehen offensichtlich zu unterstützen – wurde das Spiel kurzerhand nach St. Silvester verschoben.

Der Aufsteiger führte dann in diesem fairen Spiel die technisch feinere Klinge und konnte sich nicht nur für die Heimniederlage (0:1) in der Vorrunde revanchieren, sondern seinen direkten Widersacher in der Tabelle wieder überholen. Die Vorstellung der Oberländer an diesem Tag war ganz einfach ungenügend, um diesen spielfreudigen Widersacher ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen und Punkte zu gewinnen.

St-Aubin/Vallon mit dem besseren Start

Die erste Möglichkeit ging jedoch auf das Konto von Plaffeien: Schon nach 400 Sekunden stand Center Yves Käser allein vor Goalie Ruzhdi Berisha, brachte aber den ersten und zweiten Versuch nicht am reaktionsschnellen Keeper vorbei. Dies war aber zugleich die einzige richtige Chance der Sensler in der ersten Halbzeit, um ein Tor zu erzielen, danach nahmen die Welschen das Spieldiktat in die Hand. In der 7. Minute köpfte der vorgeprellte Verteidiger Ivan Stankovic einen Cornerball wuchtig ins Netz, niemand in der Plaffeienabwehr schien sich in diesem Moment für ihn verantwortlich zu fühlen. Statt mit 1:0 zu führen, lagen so die Deutschfreiburger schon vorentscheidend in Rückstand. Bis zur Halbzeit hatte St-Aubin noch zwei weitere gute Chancen zu verzeichnen. Besonders den zweifachen Torschützen Dardan Ajdaraj bekam man bis Spielschluss nie in den Griff; kurz vor dem Seitenwechsel konnten die spielerisch klar besseren Gäste dann das Skore auf 2:0 erhöhen; gegen den wuchtigen und platzierten Weitschuss gabs für Bucheli nichts zu halten.

Aufseiten der Plaffeier waren die Zuspiele in die Spitze zu oft ungenau und wurden von der körperlich starken Gästeabwehr ohne grossen Aufwand pariert.

Gehaltener Penalty brachte nochmals Spannung auf

In der zweiten Halbzeit, in der beide Trainer je drei Wechsel vornahmen, was sich auf den Spielgehalt aber nicht sonderlich positiv auswirkte, plätscherte der Match ohne viele Torszenen ein wenig dahin. Nach gut einer Stunde hätten die Gäste dann mit einem Elfmeter schon früh alles klar machen können; den nicht sonderlich platzierten Penalty hielt Plaffeiens Goalie Lukas Bucheli jedoch sicher. Dies schien seinem Team, das nun auf eine Dreierabwehr umgeschaltet hatte und mit Goalgetter Durim Seipi einen zusätzlichen Stossstürmer brachte, neuen Mut zu geben. Bei einem schnellen Konter brachte Yves Käser mit einem trockenen Flachschuss seine Farben für ein paar Momente nochmals heran. Zu mehr reichte es dem Heimklub dann nicht mehr, im Gegenteil: In den Schlussminuten konnte der erstaunlich starke Aufsteiger mit seiner Multi-Kulti-Truppe sogar noch auf 3:1 erhöhen. Aufgrund der Spielanteile und der Torchancen war der Erfolg von St-Aubin mehr als verdient, Plaffeien brachte seine Kämpferstärke diesmal nicht auf den Platz, stand aber auch einem gut organisierten Gegner gegenüber, der sich mit diesem Sieg in der Tabelle weiter nach vorne orientieren kann. Die Sensler hingegen müssen nach der zweiten Niederlage weiter auf ihren ersten Punktegewinn nach der Winterpause warten.

Telegramm

Plaffeien – St-Aubin 1:3 (0:2)

Sportplatz St. Silvester. – 140 Zuschauer. – SR: M. Seone. Tore: 9. Stankovic 0:1. 43. D. Ajdaraj 0:2. 74. Käser 1:2. 86. D. Ajdaraj 1:3.

FC Plaffeien: Bucheli; N. Wider, Bächler, Grossrieder, S. Wider (73. Seipi); S. Egger, Messerli (46. Schafer); B. Egger, Heimo, Rüffieux (60. Petrovic); Käser.

FC St-Aubin/Vallon: Berisha; R. Ajdaraj, Stankovic, Reynaud, Loup; D. Ardanaj, Quillet; Hoti (68. Rodrigues), Dais, Dalipi (80. Sanchez); Lopes (76. Koulibaly).

Bemerkungen: Der im abgebrochenen Samstagsspiel verletzte Fabrice Mast konnte nach einem kurzen Spitalaufenthalt wieder heimkehren; gestern Abend noch wegen der Hirnerschütterung abwesend. – Bucheli hält Foulpenalty von D. Adaraj (63.).

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