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Steuersenkung in Villarepos

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Autor: Hubert Andrey

Villarepos Bei der Erarbeitung des Budgets für das Jahr 2007 hatte Villarepos den Gemeindesteuerfuss auf 85 Prozent der Kantonssteuer festgelegt. Dank steuerkräftigen Zuzügern und einer guten Ausgabenkontrolle kann heute von einer günstigen Finanzlage der Gemeinde ausgegangen werden. Dies ermöglicht es, den Gemeindesteuerfuss der natürlichen Personen bereits im 2008 auf 80 Prozent zu senken.

Rechnung mit Überschuss

Bei der laufenden Rechnung 2007 stehen Ausgaben von rund 2,38 Millionen Einnahmen 2,42 Millionen Franken gegenüber, was einen Einnahmenüberschuss von 42 000 Franken bedeutet. Ausserdem konnten 300 000 Franken ausserordentliche Amortisationen vorgenommen werden.

Die Investitionsrechnung schliesst mit einem Ausgabenüberschuss von rund 400 000 Franken. Diese Ausgaben sind insbesondere auf den Ausbau von Gemeindestrassen, Verbesserungen bei der öffentlichen Beleuchtung, eine Quartiererschliessung sowie Kosten für Abfallbeseitigung zurückzuführen.

Die 33 Stimmberechtigten genehmigten einstimmig die beiden Rechnungen, die Steuersenkung und die dadurch bedingte Anpassung des Budgets 2008. Beim neuen Investitionsbudget ist insbesondere die Erneuerung der Trinkwasserversorgung des Quartiers «Fin de Plan» vorgesehen. Von der Versammlung gutgeheissen wurden auch eine Änderung des Trinkwasserreglements und der Statuten des «Gesundheitsnetzes See».

Unterstützung der Petition

Der Gemeinderat von Villarepos unter der Leitung von Ammann Michel Bugnon wehrt sich vehement gegen die 80 bis 90 Meter hohen Masten der geplanten Höchstspannungsleitung Yverdon- Galmiz. Man unterstützt die vom Walliser Ständerat René Fournier eingereichte Motion, durch die der Bundesrat beauftragt werden soll, umfassende und präzise Kriterien festzulegen, wann eine Hochspannungsleitung in den Boden verlegt werden muss. Diese Motion soll in der Ständeratssession ab dem 26. Mai behandelt werden. Derzeit läuft eine Petition an den Bundesrat, die der Motion Fournier zusätzlich Gewicht verleihen soll. Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Motion zu unterzeichnen, damit der Bundesrat Alternativen zum Projekt prüft.

Sorgen ähnlicher Art bereitet dem Gemeinderat aber auch das geplante europäische Datenzentrum von Yahoo in Avenches, wofür allenfalls über Villarepos eine neue, stärkere Hochspannungsleitung erforderlich wäre.

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