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Stucki: «Meine Masse, die habe ich eben, und da kann ich nichts dafür»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Guido Bielmann

Um ein Haar hätte Stefan Zbinden (Giffers) den Schlussgang erreicht. 3200 Zuschauer wohnten den Hitzeschlachten der 120 Schwinger bei.

Nun, die Frage nach seinem Gewicht wird dem imposanten Christian Stucki oft und immer wieder gestellt. Auch gestern. Seine Antwort diesmal: «147 bis 150 Kilo.» Sein Schlussganggegner Simon Anderegg bezeichnete den Kampf gegen Stucki so: «Er ist eine Übermacht.» Und Stucki konterte: «Das sind meine Masse, die habe ich eben, und da kann ich nichts dafür.» Christian Stucki gewann gestern seinen 40. Kranz, den sechsten in Schwarzsee.

Vor zwei Wochen waren Stucki und Anderegg am Seeländischen im Schlussgang aufeinandergetroffen, und damals war der 22-jährige und 108 kg schwere Anderegg zu einem Gestellten gekommen. Gestern dauerte der Schlussgang vier Minuten. Beim ersten Zusammengreifen war Anderegg eine Minute lang am Boden. Und beim dritten Anlauf kam dann Stucki unspektakulär durch. Christian Stucki hatte kürzlich das Freiburger Kantonale in Ried gewonnen, dies mit dem Schlussgangsieg über Stefan Zbinden.

Stucki und Anderegg lagen nach vier Gängen noch je auf dem 3. Rang. Beide gelangten mit einem Plattsieg im fünften Gang in den Schlussgang. Das Nachsehen dabei hatte der Sensler Stefan Zbinden, der für seinen Sieg gegen den Innerschweizer Heinz Suter keine Zehn, sondern nur 9,75 bekam. Mit einer Zehn wäre Zbinden statt Anderegg im Schlussgang gewesen.

Die Schmach der Innerschweizer

Letztmals hatte im Jahr 2003 ein Innerschweizer, Daniel Odermatt, den Schwarzsee-Schwinget gewonnen. Gestern sah es zunächst sehr verheissungsvoll für die Innerschweizer aus. Nicht weniger als sechs Innerschweizer bekleideten nach vier Gängen die Ranglistenspitze. Heinz Suter führte alleine mit 39 Punkten; auf dem 2. Rang folgten Imfeld, Koch, Studer und Ulrich mit 38,75 Punkten. Auf dem 3. Rang mit 38,50 Punkten figurierten der Innerschweizer Stadelmann, die Berner Stucki und Anderegg sowie der Sensler Stefan Zbinden.

Die Ausgangslage war also brisant, und die Aussichten der Südwestschweizer und Berner schienen gering. Schliesslich traf ein, worauf sicher niemand gewettet hätte: Fünf dieser Innerschweizer verloren den fünften Gang und der sechste ihrer Gilde, Ulrich, musste gegen den Freiburger Bertrand Egger stellen und vergab so die sichere Schlussgangteilnahme. Somit kam keiner der Innerschweizer in den Schlussgang. Die Schmach war gross.

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