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Team Freiburg mit dem Ligaerhalt

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Um das Positive vorwegzunehmen: Die Trainerrochade der letzten Woche hat beim Team Freiburg zumindest resultatmässig gefruchtet. Interims-Trainer Stéphane Fragnière feierte mit seinem Team einen 2:0-Sieg gegen das bereits gerettete Naters, so dass der nächste Saison wieder FC Freiburg heissende Klub weiter in der 1. Liga antreten kann. Ansonsten sehnt man sich bei den Stadtfreiburgern sichtlich dem Meisterschaftsende entgegen. Vieles liegt im organisatorischen Bereich beim Traditionsverein im Moment im Argen. Am Samstag ärgerten sich die wenigen Zuschauer auf der Tribüne über die nicht geputzten Stühle (Pollenstaub) mächtig. Die Schiedsrichterkabine musste wenige Minuten vor dem Eintreffen der kongolesischen Trios noch von einem freiwilligen Helfer des Klubs geputzt werden. Und als es in den letzten fünf Minuten wegen eines Gewitters auf dem St. Leonhard richtig dunkel wurde, gingen die Leuchtstrahler nicht an.

Fragnière brachte frischen Wind ins Team

Die erste Viertelstunde sei der Grundstein zum späteren Sieg gewesen, sagte Fragnière nach dem turbulenten Match mit einem Lächeln im Gesicht. Da habe seine Mannschaft gegen die körperlich starken Walliser voll dagegengehalten und so dem Gegner gezeigt, dass man alles für den Sieg tun würde. Viel Zeit. um grosse Änderungen in der Aufstellung zu machen, habe er ohnehin nicht gehabt; vorab im mentalen Bereich habe er gearbeitet. Was dem neutralen Zuschauer auf der Tribüne auffiel, war die zum Teil bessere Athletik des Heimklubs, der bis auf wenige Ausnahmen den Match im Griff hatte. Was umso erstaunlicher ist, als doch das Team Freiburg die letzten drei Partien allesamt verloren hat und in diesen mit wenig Selbstvertrauen auftrat.

Mit dem 0:0-Unentschieden bei Halbzeit sei das erste Matchziel erreicht worden, danach sei sein Team mit viel Selbstvertrauen noch konsequenter an die Arbeit gegangen, sagte Fragnière. Auf der anderen Seite kamen die Gäste im Angriffsbereich nie richtig ins Spiel, das Freiburger Innenverteidigerduo Kanté/ Bondallaz hatte den besten Torschützen der Oberwalliser, Jordi Nsiala (14 Saisontreffer), stets gut im Griff.

Das goldene Tor von Captain Yannick Zaugg

Fast eine Stunde lang mussten die Fans trotz ein paar Halbchancen auf den ersten Treffer warten, der im Nachhinein auch schon die Vorentscheidung bedeutete. Nachdem Naters-Verteidiger De Oliveira nach einem Freistoss aus wenigen Metern das 0:1 mit einem ungenauen Kopfball kläglich verpasst hatte, lancierte Freiburg einen schnellen Konter über die rechte Seite. Yannick Zaugg hämmerte die Flanke von Uka mit einer präzisen Direktabnahme aus zehn Metern in die Maschen. Es war dies der dritte Saisontreffer von Zaugg und zweifellos der wichtigste. Den Sieg habe man auch für den scheidenden Coach Magnus Baeriswyl erkämpft, sagte der langjährige FCF-Spieler nach dem Match überglücklich.

Naters warf nun alles nach vorne; ganz heiss wurde es für Nachwuchsgoalie Sléo Freiburghaus aber nur noch ganz selten. Die Schlussphase gehörte dann wieder dem verdienten Sieger: Zuerst klatschte ein Versuch Melos an die Latte, kurze Zeit später versorgte der eingewechselte Chris Nzinga einen Abpraller mustergültig zum 2:0. Danach brachen auf dem Platz alle Dämme: Spieler, Trainer und Präsident lagen sich trotz strömendem Regen minutenlang in den Armen.

Während man auf dem durchnässten Terrain den Ligaerhalt überschwänglich feierte, blieb der frühere FCF-Spieler und Syndic Claude Schorderet viel cooler. Eigentlich müssten die Ansprüche des ehemaligen NLA-Traditionsklubs viele höher sein, als nur den Klassenerhalt in der 1. Liga zu schaffen. Aber die Zeiten, als in den 60er-Jahren mehr als 10 000 Zuschauer zu den Spielen gegen Zürich, YB, Basel und sogar Wettingen ins St. Leonhard pilgerten, sind längst vorbei. Einzig auf der anderen Strassenseite kämpfen die Basketballspieler und Eishockeycracks noch um solche Meriten.

Telegramm

Team Freiburg – Naters 2:0 (0:0)

St. Leonhard.–282 Zuschauer.–SR: I. Afful.Tore:58. Zaugg 1:0, 90. Nzinga 2:0.

Team Freiburg:Freiburghaus; Déglise, Kanté, Bondallaz, Ndarugendamwo; Zaugg; Charrière, Bize, Schwarz; Uka (77. Melo); Naounou (66. Nzinga).

FC Oberwallis-Naters:Kurmann; Steiner, Schalbetter, De Oliveira, Feldner; Chihadeh, Mvondo (76. Proz), Borter, Spahiu; Nsiala, Ryser (84. Amacker).

Bemerkungen:Freiburg ohne Horovitz, Caio, Neuhaus, Ajoodha, Sdiri (alle verletzt), Brülhart (gesperrt).–88. Lattenschuss Melo.

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