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Technik-Schule auf Kunsteis

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Die Stiftung Jean Tinguely (siehe Kasten) setzt sich seit 25 Jahren für die Förderung des Eishockey-Nachwuchses ein. Nun startet sie diesen Sommer die Indoor Hockey Academy in Freiburg. «Das ist schweizweit eine Premiere», sagt Philippe Virdis, Präsident der Stiftung, «und so nur möglich dank der Unterstützung von Sponsoren.» Im Juli und August können Eishockeyspieler im Alter zwischen 6 und 15 Jahren erstmals im ehemaligen Kraftwerk an der mageren Au in der Freiburger Altstadt auf synthetischem Eis an ihrer Technik feilen. «Das Training auf Kunsteis ist in Nordamerika und Skandinavien längst etabliert», erklärt Ludovic Chenaux, Leiter der Indoor Hockey Academy, an der gestrigen Medienorientierung. Der Grund ist simpel: «Im Sommertraining bleibt oft nur wenig Zeit, um individuell an der Schusstechnik oder dem Dribbling zu arbeiten. Die Academy bietet neu die Gelegenheit, hierzu spezifisch zu trainieren.»

Prominente Coaches

Das Training auf synthetischem Eis ist vielseitig. Mit modernem Equipment wird gezielt an der Stock- und Passtechnik gearbeitet. Dabei werden die Teilnehmer in Freiburg von den Tipps prominenter Trainer profitieren können. Die Gottéron-Spieler Andrei Bykow, Julien Sprunger, Killian Mottet und Yannick Rathgeb sowie Ex-Nationalspieler Kevin Lötscher, der Freiburger Christophe Bertschy und Romain Loeffel haben ebenso zugesagt wie Gottéron-Trainer Gerd Zenhäusern und Sportdirektor Christian Dubé. Letzterer begrüsst die Lancierung der Indoor Hockey Academy ausdrücklich. «Als ich von den Organisatoren angefragt wurde, ob ich als Coach dabei bin, habe ich sofort zugesagt. Dieses Projekt ist wichtig für die Zukunft des Schweizer Eishockeys. Ich bin sicher, dass das Indoor-Training mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird.»

«Das Gefühl für den Puck nicht verlieren»

Momentan seien die Nordamerikaner diesbezüglich weit voraus, wie Dubé präzisiert. «In meiner Heimatstadt Sherbrooke in Kanada gibt es allein drei solcher Zentren. Wenn die Saison im März endet, dann dauert es meist einige Monate, bis die Nachwuchsspieler wieder auf dem Eis stehen. Dabei ist es wichtig, das Gefühl für den Puck auch über den Sommer zu behalten.» Dies gelte jedoch nicht nur für die Junioren. «Unsere Profis sind verpflichtet, über den Sommer zwei- bis dreimal die Woche auf Kunsteis ihre Puckkontrolle zu trainieren», hält Dubé fest.

Begrüsst wurde die Initiative des Fonds Jean Tinguely von Jean-Marie Viaccoz, dem Vize-Präsident der Swiss Ice Hockey Federation. «Die Indoor Hockey Academy liegt voll und ganz auf der Linie der Strategie von Swiss Ice Hockey.» Solche Projekte seien von grosser Bedeutung – dies auch angesichts des Abschneidens der Nationalmannschaft an der WM in Moskau, konnte sich Viaccoz einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Zentral sei für ihn, dass die Nachwuchsspieler so über das ganze Jahr ihren Sport ausüben können. «Kinder wollen Freude haben und spielen können. Dieses Projekt trägt dazu bei.» Die Academy in Freiburg soll deshalb keine einmalige Sache bleiben, sondern im Gegenteil weiter wachsen, wie Leiter Chenaux betonte.

Die Indoor Hockey Academy startet am 1. Juli. Die Kosten für zwölf Trainings auf der professionellen Nordic Ice Bahn in der Mageren Au betragen 200 Franken. Trainiert wird dreimal pro Woche.

Informationen und Anmeldungen unter www.fjt-academy.ch.

 

Fonds: Jean Tinguely und das Eishockey

J ean Tinguely hatte ein Faible für den Eishockeysport. Dies nicht erst seit 1990, als der Künstler damit beauftragt wurde, das Plakat für die Eishockey-WM in Bern und Freiburg zu gestalten. Das dafür erhaltene Honorar stellte er den Eishockey-Talenten der Romandie zur Verfügung.

Der Freiburger war von der Leidenschaft und Lebensfreude der Jugend beeindruckt gewesen. Aus dieser Spende entstand die Stiftung Jean Tinguely, die seither gezielt den Nachwuchs fördert. Dem Vorstand der Stiftung gehören neben Präsident Philippe Virdis unter anderem auch der ehemalige Gottéron-Präsident Jean Martinet und René Fasel, der Präsident des Internationalen Eishockeyverbandes, an. fs

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