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«Tief in mir bin ich ein Kind geblieben»

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Schülerchor Alterswil führte Musical Tabaluga auf

Autor: Von Olivier Stritt

Auf der Bühne steht ein grosses Ei. Kurze Zeit später schlüpft ein kleiner Drache aus der Hülle und betritt verwundert die Welt. Zeitschnitt. 14 Jahre später steht Tabaluga bevor, was allen jungen Drachen bevorsteht: Er soll auf eine grosse Reise gehen, selbständig werden und mit Hilfe seiner Phantasie die Vernunft finden. Tabaluga lässt die Eltern zwar viele gute Ratschläge erteilen, gibt ihnen aber wenig Gewicht: «Was der Drachenvater sagt, ist schön, doch kleine Drachen wollen meistens eigene Wege gehen», antwortet Tabaluga selbstbewusst. Nach diesem Motto durchläuft der kleine Drache unterschiedlichste Abenteuer und erhält Ratschläge von allen Seiten, wie das Leben am einfachsten zu bewältigen sei.

Tabaluga auf Abenteuerreise

Der Mond macht ihm klar, dass er die Zeit mache und Tabaluga noch viel davon brauchen werde, um ihn zu verstehen. Ein Ameisenstaat hält einzig Arbeit und Ordnung für massgebend im Leben. Auch als Tabaluga nach einem anstrengenden Tag im Wald einschläft, findet er seine Ruhe nicht. «Auch du musst irgendwo deine Wurzeln schlagen», raten ihm die Bäume.

Doch Tabaluga lässt sich auch durch diesen Tipp nicht von seinem Weg abhalten, zieht unbeirrt weiter und trifft nach weiteren Begegnungen mit einem Bienenvolk, einem Feuersalamander, Kaulquappen und Delphinen auf die alte Schildkröte Nessaia. Obwohl diese schon 200-jährig ist, kann auch sie ihm nicht dabei helfen, vernünftig zu werden: «Ich bin ich, du bist du, das ist alles, was ich weiss.» Sie rät dem kleinen Drachen einzig, seinen eigenen Weg zu gehen, denn wirkliche Vernunft gebe es nicht. Schliesslich sei auch sie, die alte Nessaia, «tief in sich ein kleines Kind geblieben».

Liebe macht
das Leben lebenswert

Schliesslich gibt sie dem verwirrten Tabaluga aber dennoch den entscheidenden Hinweis: «Einzig die Liebe ist es, die das Leben lebenswert macht», gibt Nessaia dem mittlerweile abenteuerfesten Drachen als weisen Spruch mit auf den Weg. Hier endet schliesslich die Odyssee des jungen Tabaluga.

Er gesteht einem hübsch in Weiss gekleideten Mädchen neben sich seine Gefühle und beendet mit seinem als Liebesbeweis vorgetragenen Lied «Ich fühl wie du» seine Suche nach der nicht existierenden Vernunft.

Gelungene Darstellung

Das Musical Tabaluga gäbe es nicht ohne Peter Maffay. Der grosse Erfolg des Stücks wäre aber auch nicht möglich gewesen ohne die dazugehörende Umsetzung und die jeweils beteiligten Sänger und Schauspieler. In diesem Punkt verdient der Schülerchor Alterswil ein grosses Lob. Allen voran die Darstellerin des kleinen Tabaluga entzückte mit grosser stimmlicher und schauspielerischer Ausdruckskraft. Daneben sprühten auch sämtliche anderen Darsteller und Sänger vor Spielfreude und zeigten eine nahezu fehlerfreie Darbietung.

Dem Schülerchorleiter Bruno Schaller ist es eindrücklich gelungen, die Poesie und Sinnlichkeit dieses modernen Märchens auf die Darstellerinnen und Darsteller zu übertragen. Grosse Anerkennung verdient ebenfalls die grandiose Gestaltung des Musicals. Lehrer Charles Folly und viele Helferinnen fertigten Masken und Kostüme an, die ihren Namen auch wirklich verdienten und den idealen Rahmen für die Geschichte des kleinen Tabaluga abgaben.

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